Dieser Reiter zeigt Ihre epigenetischen Marker – die durch Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress beeinflussbaren Werte. Anders als die Gene können sich diese vier Werte über die Zeit verändern.
Hinweis: Ihre genetischen Marker (angeboren, unveränderlich) finden Sie in den Reitern mit „Genetik" – z. B. Metabotyp, Sport, Diabetes & Adipositas, Ernährungstyp, Vitaminaufnahme, Omega 3 und Nutrikosmetik.
Ihre 4 epigenetischen Werte
Alle vier Werte laufen auf derselben Ampel 1–9: 1 rot links → 9 grün rechts (1–3 rot, 4–6 gelb, 7–9 grün). Details in den Reitern „Epigenetik".
Wie gut verwertet Ihr Stoffwechsel Kohlenhydrate, Fett und Protein? Ihr Metabotyp zeigt, worauf Ihr Körper besonders gut anspricht.
Ihr Metabotyp
Ihre empfohlene Makronährstoffverteilung
Kohlenhydrate40%
Protein30%
Fett30%
Ihr individuell berechneter täglicher Energiebedarf: 1900 kcal.
Die genetische Grundlage aller analysierten Gene sowie eine Erklärung der Skalen finden Sie im Reiter „Beschreibung".
Bewegung & Genetik
Sport – Genetik
Genvarianten in ACE und ACTN3 beeinflussen, ob Ihr Körper eher auf Ausdauer- oder Krafttraining anspricht. Wichtig zur Einordnung: Die genetische Veranlagung erklärt nur bis zu rund 20 % des Unterschieds zwischen Kraft- und Ausdauerleistung – Training, Ernährung und Konsequenz haben den weit größeren Einfluss. Es gibt kein genetisch „besser" oder „schlechter", nur unterschiedliche Veranlagungen.
Sowohl ACE als auch ACTN3 sprechen bei Ihnen für eine Veranlagung zur Ausdauerleistung. Längere, gleichmäßige Belastungen liegen Ihnen tendenziell mehr als kurze, maximale Kraftspitzen – ein Kraftanteil im Training bleibt dennoch wichtig, um Muskelmasse und Stoffwechsel zu erhalten.
Ausdauer-/Krafttyp-Gene · Veranlagung je Gen
Gen
Ihr Genotyp
Veranlagung
ACE
GG(homozygot)
eher Ausdauer
ACE-Variante, die mit Ausdauerleistung assoziiert ist – bessere Sauerstoffnutzung und Effizienz.
ACTN3
TT(wildtyp)
eher Ausdauer
XX-Typ ohne α-Actinin-3 – mehr langsame, ausdauernde Muskelfasern.
Eigenständiger Marker · FTO rs11
Gewichtsverlust durch Sport
AT(heterozygot)
8 / 9
Wie stark Sport allein bei Ihnen zu Gewichtsverlust beiträgt
↘
Erhöhter Unterstützungsbedarf
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = Sport allein wirkt wenig, 9 = Sport wirkt sehr gut)
13579
8 / 9
Ihre Ausprägung spricht dafür, dass Sport allein bei Ihnen etwas langsamer zu Gewichtsverlust führt als bei anderen Genotypen. Der Effekt auf Fitness und Stoffwechselgesundheit bleibt bestehen – für eine Gewichtsreduktion lohnt sich die Kombination aus Bewegung und Ernährungsanpassung besonders.
Ihr Ergebnis spricht für einen moderat erhöhten genetischen Hintergrund – gut zu adressieren über Mahlzeitenstruktur, Ballaststoffe und regelmäßige Bewegung.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
FTO
TT(homozygot)
PPARG2
--(wildtyp)
MC4R
CT(heterozygot)
TCF7L2
CT(heterozygot)
UCP
GG(wildtyp)
SLC6A14
CA(heterozygot)
TFAP2B
GG(wildtyp)
Ihre Intervention
Ballaststoffe
Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse
mind. 30 g/Tag
Verlängert Sättigung, stabilisiert Blutzucker
Protein pro Mahlzeit
Eier, Hülsenfrüchte, Fisch, Fleisch
20–30 g/Mahlzeit
Unterstützt Sättigungssignale
Bewegung
—
150 Min./Woche
Kann genetisch bedingte Effekte nachweislich abschwächen
Stoffwechselfaktor
Diabetes-Risiko
Diese Gene beeinflussen Insulinausschüttung, Insulinsensitivität und den Blutzuckerstoffwechsel.
Ihre Ausprägung spricht für einen erhöhten Unterstützungsbedarf bei Schlaf und Leptin-Sensitivität – kein Hindernis, aber ein Bereich, in dem sich Konsequenz besonders auszahlt.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
ADRB3
GG(wildtyp)
LEPR
AA(homozygot)
MC4R
CT(heterozygot)
PLIN
CT(heterozygot)
Ihre Intervention
Ausreichend Schlaf
—
7–9 Std./Nacht
Schlafmangel senkt die Leptinsensitivität zusätzlich
Kombiniertes Training
Ausdauer + Kraft
2–3×/Woche
Fördert die Fettmobilisierung über PLIN
Stoffwechselfaktor
Schwierigkeiten, das Gewicht zu halten
Diese Gene beeinflussen die Neigung zum Jo-Jo-Effekt nach einer Gewichtsveränderung.
Ihr GC-Genotyp spricht für einen moderat eingeschränkten Vitamin-D-Transport. Das bedeutet nicht automatisch einen Mangel, macht aber einen Blutspiegel-Check sinnvoll – insbesondere in den sonnenarmen Monaten.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
GC
GT(heterozygot)
Ihre Intervention
Vitamin D
fetter Fisch, Eier; Sonnenlicht (15–20 Min./Tag)
regelmäßig, Spiegel prüfen
Bei eingeschränktem Transport lohnt Kontrolle, v. a. im Winter
Vitamin K2
fermentierte Lebensmittel, Eigelb, Hartkäse
täglich
Unterstützt die Wirkung von Vitamin D im Knochen- und Gefäßstoffwechsel
Stoffwechselfaktor
Folat
MTHFR ist ein Schlüsselenzym im Folatstoffwechsel und beeinflusst, wie gut Sie Folat aus der Nahrung in seine aktive Form umwandeln können.
Ihre MTHFR-Ausprägung spricht für eine deutlich eingeschränkte Umwandlung von Folat in seine aktive Form (5-MTHF). Der Bedarf an Folat aus der Nahrung ist bei Ihnen höher als bei anderen Genotypen.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
MTHFR
--(homozygot)
Ihre Intervention
Folat aus der Nahrung
grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Spargel
2–3 Portionen/Tag
MTHFR-Varianten profitieren besonders von einer konstant hohen Zufuhr
Aktives Folat (5-MTHF)
ggf. als Nahrungsergänzung
nach ärztlicher Abstimmung
Umgeht die eingeschränkte MTHFR-Umwandlung direkt
Stoffwechselfaktor
B-Vitamine
MTHFR beeinflusst über den Methylierungsstoffwechsel auch den Bedarf an Vitamin B2, B6 und B12.
Da MTHFR ein zentrales Enzym im Methylierungszyklus ist, wirkt sich Ihre Ausprägung auch auf den Bedarf an den B-Vitaminen aus, die als Kofaktoren arbeiten – vor allem B2, B6 und B12.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
MTHFR
--(homozygot)
Ihre Intervention
Vitamin B2
Eier, Milchprodukte, Vollkorn
täglich
Direkter Kofaktor des MTHFR-Enzyms
Vitamin B6
Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Bananen
täglich
Wichtig für den Aminosäure- und Homocysteinstoffwechsel
Ihre FADS1-Ausprägung spricht dafür, dass Ihr Körper pflanzliche Omega-3-Vorstufen (ALA) nur eingeschränkt in die aktiven Formen EPA und DHA umwandeln kann. Praktikabler ist es, EPA und DHA direkt über fetten Seefisch (oder ein Algenöl-Präparat) aufzunehmen.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
FADS1
TT(homozygot)
APOA5
AG(heterozygot)
LPL
AA(wildtyp)
PPARG2
--(wildtyp)
Ihre Intervention
EPA & DHA direkt
fetter Seefisch (Lachs, Makrele, Hering); alternativ Algenöl
2×/Woche Fisch oder täglich Algenöl
Umgeht die eingeschränkte FADS1-Umwandlung
Pflanzliche Omega-3-Quellen
Leinöl, Walnüsse, Chiasamen
zusätzlich, nicht als einzige Quelle
Werden bei Ihnen nur teilweise umgewandelt
Ungesättigte Fette
Olivenöl, Nüsse, Avocado
täglich
Nutzt Ihr günstiges PPARG2-Ansprechen auf Fettqualität
Zucker & Weißmehl reduzieren
zugunsten Vollkorn
im Alltag
Wirkt erhöhten Triglyceriden (APOA5) entgegen
Stoffwechselfaktor
Salzsensitivität
Ihre ACE-Ausprägung beeinflusst, wie empfindlich Ihr Blutdruck und Ihr Wasserhaushalt auf Kochsalz reagieren.
Ihre ACE-Ausprägung zeigt keine erhöhte Salzsensitivität. Grundsätzlich gilt: Wer salzreicher isst, sollte bewusst mehr trinken, damit überschüssiges Salz über die Nieren ausgeschieden werden kann.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
ACE
CC(wildtyp)
Ihre Intervention
Salzzufuhr im Blick behalten
verarbeitete Lebensmittel, Fertigprodukte
max. 6 g Salz/Tag
Reduziert Wassereinlagerungen und Blutdruckschwankungen
Ausreichend trinken
Wasser, ungesüßter Tee
mind. 1,5–2 l/Tag
Unterstützt die Ausscheidung von Natrium über die Nieren
Kalium aus Gemüse & Obst
Bananen, Kartoffeln, grünes Gemüse
täglich
Wirkt salzbedingten Wassereinlagerungen entgegen
Stoffwechsel & Genetik
Salzsensitivität
Wie empfindlich Ihr Blutdruck und Ihr Wasserhaushalt auf Kochsalz reagieren – bestimmt über Ihre ACE-Ausprägung.
Haut & Genetik
Nutrikosmetik
Hautelastizität, Kollagen, Feuchtigkeit und antioxidativer Schutz – wie Ernährung Ihr Hautbild von innen unterstützt.
Haut & Antioxidantien
Hautelastizität & Entzündung (IL-6)
IL-6 ist ein Botenstoff der Entzündungsregulation. Erhöhte Aktivität kann den Kollagenabbau in der Haut beschleunigen und die Hautalterung fördern.
Ihre Ausprägung spricht für eine moderate Entzündungsneigung in der Haut – entzündungshemmende Ernährung wirkt sich bei Ihnen sichtbar auf das Hautbild aus.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
IL-6
CG(heterozygot)
Ihre Intervention
Omega-3-Fettsäuren
Lachs, Leinsamen, Walnüsse
2×/Woche Fisch
Unterstützt die Hautbarriere und wirkt IL-6-bedingter Entzündung entgegen
Ihre Ausprägung spricht für eine moderat reduzierte antioxidative Kapazität – äußere Antioxidantien-Zufuhr über die Ernährung unterstützt Ihre Haut zusätzlich.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
NADPH
AG(heterozygot)
Ihre Intervention
Antioxidantien
Beeren, buntes Gemüse, grüner Tee
täglich
Unterstützt die zelluläre Abwehr freier Radikale
Haut & Antioxidantien
Oxidativer Zellschutz (SOD2)
SOD2 ist ein zentrales antioxidatives Enzym in den Mitochondrien und schützt Zellen – auch Hautzellen – vor oxidativem Stress.
Ihre Ausprägung spricht für einen moderaten Unterstützungsbedarf beim Schutz vor oxidativem Stress, z. B. durch UV-Strahlung.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
SOD2
AG(heterozygot)
Ihre Intervention
Antioxidantien
Beeren, buntes Gemüse, grüner Tee
täglich
Unterstützt SOD2 beim Schutz vor oxidativem Stress
UV-Schutz
Sonnencreme, Kopfbedeckung
täglich bei Sonnenexposition
Reduziert die oxidative Belastung der Haut
Epigenetischer Status
Epigenetik – Methylierung
Die DNA-Methylierung zeigt nicht, welche Gene Sie besitzen, sondern wie aktiv sie gerade sind – gesteuert durch Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress. Anders als die Gene sind diese Werte veränderbar. Angegeben auf der Ampel-Skala 1–9: 1 rot links → 9 grün rechts (1–3 rot, 4–6 gelb, 7–9 grün).
Epigenetischer Status · Methylierung
LINE-1
LINE-1-Elemente machen rund 17 % des menschlichen Genoms aus. Ihre Methylierung gilt als Marker für die globale DNA-Regulation und -Stabilität.
82 %
Wert vs. Referenzgruppe (100 %)
↘
Stark reduzierte globale DNA-Regulation
Methylierungsprozent (Referenz = 100 %)
13579
82%
Ihr Wert liegt deutlich unter der Referenz. Am wirksamsten lässt sich dieser Marker über die am Folat-Stoffwechsel beteiligten Nährstoffe unterstützen.
Verbessert die Bioverfügbarkeit sekundärer Pflanzenstoffe
Epigenetischer Status · Methylierung
Entzündungsregulation (IL-6 & TNF-α)
IL-6 und TNF-α werden gemeinsam als ein kombinierter Entzündungs-Score dargestellt. Bewertet wird die DNA-Methylierung beider Genregionen – nicht der akute Blutspiegel.
100 %
Wert vs. Referenzgruppe (100 %)
→
Ausgewogene Entzündungsregulation
Methylierungsprozent (Referenz = 100 %)
13579
100%
Ihr kombinierter Wert liegt im ausgeglichenen Bereich. Pflanzenbetonte, entzündungsarme Kost wirkt einem hohen TNF-α-Aufkommen vorbeugend entgegen.
Zwiebel nach dem Schneiden 10 Min. stehen lassen erhöht den Gehalt
Curcumin
Kurkuma mit schwarzem Pfeffer
1 TL täglich
Hemmt DNA-Methyltransferasen, stark entzündungshemmend
Phloretin
Äpfel, Birnen, Erdbeeren
täglich
Reguliert IL-6/-8 und TNF-α über epigenetische Mechanismen
Epigenetischer Status
Epigenetik – microRNA
microRNAs sind kleine Regulatoren, die die Aktivität Ihrer Gene fein steuern. Sie spiegeln das aktuelle Stoffwechsel- und Entzündungsgeschehen wider und sind – wie die Methylierung – über den Lebensstil beeinflussbar. Angegeben auf einer Ampel-Skala 1–9; wie bei der Methylierung liegt der günstige Bereich rechts: 1 rot links → 9 grün rechts (1–3 rot, 4–6 gelb, 7–9 grün (optimal)).
Epigenetischer Status · microRNA
miR-21
miR-21 ist eine Entzündungs- und Mikronährstoff-assoziierte microRNA und dient als Biomarker für das Stoffwechselgeschehen.
Wichtig ist, dass Sie bei einem hohen oder mittleren Wert (rot und gelb) einen normalen BMI anstreben sowie auf eine vermehrte Zink- und Folat-Aufnahme achten. Zusätzlich unterstützen antioxidative Mikronährstoffe wie Vitamin D, Vitamin E und Lycopin sowie Resveratrol die Immunregulation.
miR-155 ist ein zentraler Regulator von Immun- und Entzündungsantworten und beeinflusst die Bildung von braunem/beigem (energieverbrauchendem) Fettgewebe – auch im Zusammenspiel mit dem FTO-Gen.
Ihr Ergebnis liegt im optimalen Bereich. Sport, Fasten und Kältereize wirken sich zusätzlich günstig auf diesen Wert aus, aktivieren die Bildung von braunem bzw. beigem Fettgewebe und beeinflussen den FTO-Effekt positiv.
Ihre Intervention
Regelmäßiger Sport
Ausdauer- und Krafttraining kombiniert
150 Min./Woche
Wirkt sich nachweislich günstig auf diesen Wert aus
Kältereize
kalte Duschen, Eisbaden, kühle Räume
regelmäßig, kurz
Aktiviert braunes/beiges Fettgewebe
Fasten-Phasen
verlängerte nächtliche Essenspause
individuell, nach Rücksprache
Unterstützt die Aktivierung von braunem Fettgewebe
Quercetin
Zwiebeln, Knoblauch, Kapern, Schnittlauch
mind. 200 mg/Tag
Beeinflusst die Mitochondrien-Biogenese
Verlauf & Prognose Prognose = Schätzung
Zeitvergleich – Ihre beeinflussbaren Werte
Nur die epigenetischen Werte verändern sich über die Zeit (die Gene bleiben gleich). Der Strang zeigt Ihre Messungen; ab der letzten (08.07.2026) folgt die Prognose bei konsequenter Umsetzung der Empfehlungen. Für alle vier Werte gilt: höher (Richtung 9) ist besser.
LINE-1
Entzündungsregulation
miR-21
miR-155
Gemessener VerlaufPrognose (bei Umsetzung)
Hinweis: Genetische Auswertungen erscheinen hier nicht, da Genotypen unveränderlich sind. Frühere Messpunkte + Prognosemodell mit Team abstimmen
Alle genetischen Auswertungen
Alle Werte – Genetik
Metabotyp, Sporttyp und alle genetischen Auswertungen dieses Reports auf der 1–9-Ampel. Ihre epigenetischen Werte (%) finden Sie im Reiter „Überblick".
Ihr Metabotyp
Ihr Sporttyp
Ausdauertyp
Genetische Auswertungen (1–9)
Adipositas-Risiko
3 / 9
Diabetes-Risiko
7 / 9
Schwierigkeiten beim Gewichtsverlust
5 / 9
Schwierigkeiten, das Gewicht zu halten
2 / 9
Blutfette & Fettsäurestoffwechsel
8 / 9
Food Cravings
4 / 9
Gestörte Hunger-/Sättigungsregulation
6 / 9
Vitamin D
3 / 9
Folat
8 / 9
B-Vitamine
5 / 9
Salzsensitivität
2 / 9
Hautelastizität & Entzündung (IL-6)
4 / 9
Kollagenabbau (MMP1)
9 / 9
Hautfeuchtigkeit (AQPR)
1 / 9
Antioxidative Kapazität (NADPH)
6 / 9
Oxidativer Zellschutz (SOD2)
3 / 9
Gewichtsverlust durch Sport (FTO rs1121980)
8 / 9
Genetische Grundlage
Alle analysierten Gene
Gen
Ihr Genotyp
Was das Gen macht
FADS1
CC(wildtyp)
Steuert die Umwandlung pflanzlicher Omega-3/Omega-6-Vorstufen in die aktiven, langkettigen Fettsäuren.
PLIN
CT(heterozygot)
Umhüllt Fetttröpfchen in Fettzellen und reguliert deren Auf- und Abbau (Fettmobilisierung).
ADRB3
AA(homozygot)
Reguliert die Fettverbrennung in Fettzellen und die Verwertung von Depotfett.
MC4R
CC(wildtyp)
Zentral an der Steuerung von Appetit-, Hunger- und Sättigungssignalen im Gehirn beteiligt.
FTO
AT(heterozygot)
Beeinflusst Appetit, Sättigungsempfinden und die Energieverwertung.
PPARG2
CC(homozygot)
Reguliert Fettzellbildung, -speicherung und Insulinsensitivität; beeinflusst Appetit und Sättigung.
APOA5
GG(wildtyp)
Reguliert den Abbau von Triglyceriden im Blut und beeinflusst die Blutfettwerte.
TCF7L2
CT(heterozygot)
Beeinflusst die Insulinausschüttung nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten.
TFAP2B
AA(homozygot)
An der Regulation des Körpergewichts und der Fettverteilung beteiligt.
LPL
AA(wildtyp)
Baut Fette aus dem Blut ab; beeinflusst HDL-Cholesterin und die Blutfettwerte.
IL-6
GG(wildtyp)
Zentraler Botenstoff der Entzündungsregulation; beeinflusst Blutfette, Appetit und Stressessen.
UCP
AG(heterozygot)
Beeinflusst, wie effizient Energie in Wärme statt in Depotfett umgewandelt wird.
SLC6A14
AA(homozygot)
Transportiert Aminosäuren; beeinflusst Appetit, Sättigung und Stressessen.
LEPR
TT(wildtyp)
Vermittelt das Sättigungssignal des Hormons Leptin.
GC
GT(heterozygot)
Beeinflusst den Transport von Vitamin D im Blut.
ACE
GG(homozygot)
Teil des Bradykinin-Aldosteron-Systems; beeinflusst Ausdauer-/Kraftveranlagung und Salzsensitivität.
ACTN3
TT(wildtyp)
Beeinflusst die Muskelfaser-Zusammensetzung (schnelle vs. langsame Fasern).
AQPR
CT(heterozygot)
Beeinflusst die Wassereinlagerung in der Haut (Hauttrockenheit).
NADPH
GG(homozygot)
Trägt zur antioxidativen Kapazität der Zellen bei.
SOD2
AA(wildtyp)
Wichtiges antioxidatives Enzym, schützt Zellen vor oxidativem Stress.
MMP1
--(heterozygot)
Beeinflusst den Kollagenabbau und damit die Hautelastizität.
MTHFR
--(homozygot)
Schlüsselenzym im Folat- und Methylierungsstoffwechsel; beeinflusst den Homocysteinspiegel.
Alle Empfehlungen auf einen Blick
Ihre Interventionen im Überblick
Diese Übersicht fasst genau die Interventionen zusammen, die bei Ihren Einzelergebnissen stehen – ergänzt um den Marker, aus dem die jeweilige Empfehlung stammt.
Die Liste ist nach Dringlichkeit sortiert: rote Marker oben, dann gelb, dann grün. Nahrungsergänzungsmittel bitte individuell und in fachlicher Abstimmung prüfen. Diese Übersicht ersetzt keine ärztliche Beratung.
Das Prinzip
Wie Sie diesen Befund lesen
Dieser Report kombiniert zwei Ebenen: Ihre Genetik (angeboren, unveränderlich) und Ihre Epigenetik (durch Lebensstil beeinflussbar). Hier erklären wir beide Ebenen und wie die Skalen zu lesen sind.
Ebene 1 · Genetik
Ihre Gene: Was wird gemessen?
Ihre Gene sind der Bauplan Ihres Stoffwechsels. Sie bestimmen z. B., wie effizient Sie Kohlenhydrate, Fette und Proteine verwerten, wie Ihr Appetit funktioniert und wie Ihr Körper mit Vitaminen und Salz umgeht. Diese Veranlagungen sind angeboren und verändern sich nicht.
SNP
Eine kleine, gut erforschte Variante in Ihrer DNA – Ihr persönlicher Code an dieser Stelle.
3 Ausprägungen
Wildtyp, heterozygot oder homozygot – ohne Wertung, nur Information.
Ihr Profil
Mehrere SNPs zusammen ergeben Ihren Metabotyp und die weiteren genetischen Auswertungen in diesem Report.
Ebene 2 · Epigenetik
Ihre 4 epigenetischen Werte
Epigenetische Marker zeigen nicht, welche Gene Sie besitzen, sondern wie aktiv sie gerade sind. Sie werden durch Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress gesteuert und sind damit – anders als die Gene – veränderbar. Gemessen werden zwei Methylierungs- und zwei microRNA-Werte:
Wert
Ebene
Was er zeigt
LINE-1
Methylierung
LINE-1-Elemente machen rund 17 % des Genoms aus. Ihre Methylierung gilt als Marker für die globale DNA-Regulation und -Stabilität.
Entzündungsregulation (IL-6 & TNF-α)
Methylierung
Kombinierter Entzündungs-Score aus der DNA-Methylierung beider Genregionen – nicht der akute Blutspiegel.
miR-21
microRNA
Entzündungs- und Mikronährstoff-assoziierte microRNA; Biomarker für das Stoffwechselgeschehen.
miR-155
microRNA
Zentraler Regulator von Immun- und Entzündungsantworten; beeinflusst die Bildung von energieverbrauchendem braunem/beigem Fettgewebe.
Weil diese Werte beeinflussbar sind, zeigt der Reiter „Zeitvergleich" ihre Entwicklung über die Zeit samt Prognose.
Orientierung
Wie lese ich die Skalen?
Genetische Auswertungen · 1–9
Die Ampel-Skala läuft von 1 rot links → 9 grün rechts (günstig rechts): 7–9 grün (günstig / niedriger Unterstützungsbedarf), 4–6 gelb (moderat), 1–3 rot (erhöhter Unterstützungsbedarf). Das Dreieck markiert Ihren Wert.
13579
Epigenetische Werte · 1–9
Alle vier epigenetischen Werte – Methylierung und microRNA – laufen auf derselben Ampel-Skala wie die genetischen Auswertungen: 1 rot links → 9 grün rechts (1–3 rot, 4–6 gelb, 7–9 grün (optimal)).