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Metabolic Health
Ihre epigenetischen Marker

Überblick

Dieser Reiter zeigt Ihre epigenetischen Marker – die durch Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress beeinflussbaren Werte. Anders als die Gene können sich diese vier Werte über die Zeit verändern.

Hinweis: Ihre genetischen Marker (angeboren, unveränderlich) finden Sie in den Reitern mit „Genetik" – z. B. Metabotyp, Sport, Diabetes & Adipositas, Ernährungstyp, Vitaminaufnahme, Omega 3 und Nutrikosmetik.

Ihre 4 epigenetischen Werte

Alle vier Werte laufen auf derselben Ampel 1–9: 1 rot links → 9 grün rechts (1–3 rot, 4–6 gelb, 7–9 grün). Details in den Reitern „Epigenetik".

MarkerIhr WertReferenzEinordnung
LINE-1 · Methylierung82%≥ 100 %
Entzündungsregulation (IL-6 & TNF-α) · Methylierung100%≥ 100 %
miR-21 · miRNA7 / 91–3
miR-155 · miRNA2 / 91–3
Makronährstoff-Verwertung · Genetik

Ihr Metabotyp:

Wie gut verwertet Ihr Stoffwechsel Kohlenhydrate, Fett und Protein? Ihr Metabotyp zeigt, worauf Ihr Körper besonders gut anspricht.

Ihr Metabotyp

Ihre empfohlene Makronährstoffverteilung
${metabotype}1900 kcal
Kohlenhydrate40%
Protein30%
Fett30%

Ihr individuell berechneter täglicher Energiebedarf: 1900 kcal.

Die genetische Grundlage aller analysierten Gene sowie eine Erklärung der Skalen finden Sie im Reiter „Beschreibung".
Bewegung & Genetik

Sport – Genetik

Genvarianten in ACE und ACTN3 beeinflussen, ob Ihr Körper eher auf Ausdauer- oder Krafttraining anspricht. Wichtig zur Einordnung: Die genetische Veranlagung erklärt nur bis zu rund 20 % des Unterschieds zwischen Kraft- und Ausdauerleistung – Training, Ernährung und Konsequenz haben den weit größeren Einfluss. Es gibt kein genetisch „besser" oder „schlechter", nur unterschiedliche Veranlagungen.

Ausdauer- oder Kraftsport

Ihre Veranlagung: Ausdauer ↔ Kraft

Ausdauertypeher AusdauerMischtypeher KraftKrafttyp
Ausdauertyp

Sowohl ACE als auch ACTN3 sprechen bei Ihnen für eine Veranlagung zur Ausdauerleistung. Längere, gleichmäßige Belastungen liegen Ihnen tendenziell mehr als kurze, maximale Kraftspitzen – ein Kraftanteil im Training bleibt dennoch wichtig, um Muskelmasse und Stoffwechsel zu erhalten.

Ausdauer-/Krafttyp-Gene · Veranlagung je Gen
GenIhr GenotypVeranlagung
ACEGG(homozygot)eher Ausdauer
ACE-Variante, die mit Ausdauerleistung assoziiert ist – bessere Sauerstoffnutzung und Effizienz.
ACTN3TT(wildtyp)eher Ausdauer
XX-Typ ohne α-Actinin-3 – mehr langsame, ausdauernde Muskelfasern.
Eigenständiger Marker · FTO rs11

Gewichtsverlust durch Sport

AT(heterozygot)
8 / 9
Wie stark Sport allein bei Ihnen zu Gewichtsverlust beiträgt
Erhöhter Unterstützungsbedarf
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = Sport allein wirkt wenig, 9 = Sport wirkt sehr gut)
13579
8 / 9
Ihre Ausprägung spricht dafür, dass Sport allein bei Ihnen etwas langsamer zu Gewichtsverlust führt als bei anderen Genotypen. Der Effekt auf Fitness und Stoffwechselgesundheit bleibt bestehen – für eine Gewichtsreduktion lohnt sich die Kombination aus Bewegung und Ernährungsanpassung besonders.
Ihre Intervention
AusdaueranteilRadfahren, Laufen, Schwimmen2–3×/WocheVerbessert Sauerstoffversorgung, Grundlagenausdauer
KraftanteilGanzkörper-Krafttraining2×/WocheErhält Muskelmasse, unterstützt Stoffwechselaktivität
Ernährung kombinierensiehe Metabotyp-EmpfehlungindividuellBei FTO rs11: wirksamer Hebel zusätzlich zu Bewegung
Stoffwechsel & Genetik

Diabetes- & Adipositas-Risiko

Genetische Veranlagung für Übergewicht und den Blutzuckerstoffwechsel – als Ausgangspunkt für gezielte Ernährung.

Stoffwechselfaktor

Adipositas-Risiko

Diese Auswertung fasst genetische Varianten zusammen, die mit einem erhöhten Risiko für Übergewicht in Verbindung stehen.
3 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Günstiger Bereich – gut unterstützt
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
3 / 9
Ihr Ergebnis spricht für einen moderat erhöhten genetischen Hintergrund – gut zu adressieren über Mahlzeitenstruktur, Ballaststoffe und regelmäßige Bewegung.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
FTOTT(homozygot)
PPARG2--(wildtyp)
MC4RCT(heterozygot)
TCF7L2CT(heterozygot)
UCPGG(wildtyp)
SLC6A14CA(heterozygot)
TFAP2BGG(wildtyp)
Ihre Intervention
BallaststoffeVollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüsemind. 30 g/TagVerlängert Sättigung, stabilisiert Blutzucker
Protein pro MahlzeitEier, Hülsenfrüchte, Fisch, Fleisch20–30 g/MahlzeitUnterstützt Sättigungssignale
Bewegung150 Min./WocheKann genetisch bedingte Effekte nachweislich abschwächen
Stoffwechselfaktor

Diabetes-Risiko

Diese Gene beeinflussen Insulinausschüttung, Insulinsensitivität und den Blutzuckerstoffwechsel.
7 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Erhöhter Unterstützungsbedarf
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
7 / 9
Ihr Wert liegt im mittleren Bereich – die Kohlenhydratqualität und regelmäßige Bewegung sind bei Ihnen besonders wirksame Stellschrauben.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
IL-6CG(heterozygot)
TCF7L2CT(heterozygot)
ADRB3GG(wildtyp)
MC4RCT(heterozygot)
UCPGG(wildtyp)
PPARG2--(wildtyp)
Ihre Intervention
Niedriger glykämischer IndexVollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüsebei jeder HauptmahlzeitVermeidet starke Blutzuckerspitzen
Bewegung nach dem Essenkurzer Spaziergang10–15 Min.Verbessert die Insulinsensitivität messbar
Stoffwechsel & Genetik

Ernährungstyp

Sättigung, Heißhunger und die Neigung, Gewicht zu verlieren oder zu halten – Ihre genetischen Stellschrauben rund ums Essverhalten.

Stoffwechselfaktor

Food Cravings

Diese Gene beeinflussen Heißhunger und die Neigung zu spontanen, ungeplanten Essimpulsen.
4 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Moderater Unterstützungsbedarf
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
4 / 9
Ihr erhöhter Wert spricht für eine stärkere Neigung zu Heißhunger – Mahlzeitenstruktur und Proteinzufuhr sind hier Ihre wirksamsten Hebel.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
MC4RCT(heterozygot)
FTOTT(homozygot)
LEPRAA(homozygot)
SLC6A14CA(heterozygot)
PPARG2--(wildtyp)
Ihre Intervention
Protein zu jeder MahlzeitEier, Hülsenfrüchte, Fisch, Fleisch, Tofu20–30 g/MahlzeitStärkstes bekanntes Sättigungssignal
Regelmäßige Mahlzeiten3 feste Zeiten/TagReduziert Blutzuckerschwankungen, die Heißhunger begünstigen
Stoffwechselfaktor

Gestörte Hunger-/Sättigungsregulation

MC4R, LEPR und FTO beeinflussen gemeinsam, wie zuverlässig Hunger- und Sättigungssignale bei Ihnen ankommen.
6 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Moderater Unterstützungsbedarf
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
6 / 9
Ihre Ausprägung spricht für ein etwas verzögertes Sättigungssignal – langsames, achtsames Essen gibt diesem Signal die nötige Zeit.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
MC4RCT(heterozygot)
LEPRAA(homozygot)
FTO rs11--(heterozygot)
Ihre Intervention
Langsames, achtsames Essenmind. 20 Min./MahlzeitGibt dem verzögerten Sättigungssignal Zeit
Ballaststoffreiche KostGemüse, Vollkornmind. 30 g/TagVerlängert das Sättigungsgefühl
Stoffwechselfaktor

Schwierigkeiten beim Gewichtsverlust

Diese Gene beeinflussen, wie leicht oder schwer Ihr Stoffwechsel auf ein Energiedefizit anspricht.
5 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Moderater Unterstützungsbedarf
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
5 / 9
Ihre Ausprägung spricht für einen erhöhten Unterstützungsbedarf bei Schlaf und Leptin-Sensitivität – kein Hindernis, aber ein Bereich, in dem sich Konsequenz besonders auszahlt.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
ADRB3GG(wildtyp)
LEPRAA(homozygot)
MC4RCT(heterozygot)
PLINCT(heterozygot)
Ihre Intervention
Ausreichend Schlaf7–9 Std./NachtSchlafmangel senkt die Leptinsensitivität zusätzlich
Kombiniertes TrainingAusdauer + Kraft2–3×/WocheFördert die Fettmobilisierung über PLIN
Stoffwechselfaktor

Schwierigkeiten, das Gewicht zu halten

Diese Gene beeinflussen die Neigung zum Jo-Jo-Effekt nach einer Gewichtsveränderung.
2 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Günstiger Bereich – gut unterstützt
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
2 / 9
Ihr Ergebnis liegt im mittleren Bereich – stabile Routinen bei Mahlzeiten und Bewegung helfen, ein erreichtes Gewicht zu halten.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
ADRB3GG(wildtyp)
TCF7L2CT(heterozygot)
MC4RCT(heterozygot)
Ihre Intervention
Stabile Mahlzeitenzeitentäglich gleiche ZeitenUnterstützt die hormonelle Rhythmik
Regelmäßige Bewegung150 Min./WocheStabilisiert den Energieumsatz langfristig
Stoffwechsel & Genetik

Vitaminaufnahme

Wie gut Ihr Körper Vitamin D verwertet und Folat in seine aktive Form umwandelt – inkl. Bedarf an B-Vitaminen.

Stoffwechselfaktor

Vitamin D

GC (Vitamin-D-bindendes Protein) beeinflusst den Transport von Vitamin D im Blut und damit, wie gut es in Ihren Zellen ankommt.
3 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Günstiger Bereich – gut unterstützt
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
3 / 9
Ihr GC-Genotyp spricht für einen moderat eingeschränkten Vitamin-D-Transport. Das bedeutet nicht automatisch einen Mangel, macht aber einen Blutspiegel-Check sinnvoll – insbesondere in den sonnenarmen Monaten.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
GCGT(heterozygot)
Ihre Intervention
Vitamin Dfetter Fisch, Eier; Sonnenlicht (15–20 Min./Tag)regelmäßig, Spiegel prüfenBei eingeschränktem Transport lohnt Kontrolle, v. a. im Winter
Vitamin K2fermentierte Lebensmittel, Eigelb, HartkäsetäglichUnterstützt die Wirkung von Vitamin D im Knochen- und Gefäßstoffwechsel
Stoffwechselfaktor

Folat

MTHFR ist ein Schlüsselenzym im Folatstoffwechsel und beeinflusst, wie gut Sie Folat aus der Nahrung in seine aktive Form umwandeln können.
8 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Erhöhter Unterstützungsbedarf
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
8 / 9
Ihre MTHFR-Ausprägung spricht für eine deutlich eingeschränkte Umwandlung von Folat in seine aktive Form (5-MTHF). Der Bedarf an Folat aus der Nahrung ist bei Ihnen höher als bei anderen Genotypen.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
MTHFR--(homozygot)
Ihre Intervention
Folat aus der Nahrunggrünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte, Spargel2–3 Portionen/TagMTHFR-Varianten profitieren besonders von einer konstant hohen Zufuhr
Aktives Folat (5-MTHF)ggf. als Nahrungsergänzungnach ärztlicher AbstimmungUmgeht die eingeschränkte MTHFR-Umwandlung direkt
Stoffwechselfaktor

B-Vitamine

MTHFR beeinflusst über den Methylierungsstoffwechsel auch den Bedarf an Vitamin B2, B6 und B12.
5 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Moderater Unterstützungsbedarf
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
5 / 9
Da MTHFR ein zentrales Enzym im Methylierungszyklus ist, wirkt sich Ihre Ausprägung auch auf den Bedarf an den B-Vitaminen aus, die als Kofaktoren arbeiten – vor allem B2, B6 und B12.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
MTHFR--(homozygot)
Ihre Intervention
Vitamin B2Eier, Milchprodukte, VollkorntäglichDirekter Kofaktor des MTHFR-Enzyms
Vitamin B6Kartoffeln, Hülsenfrüchte, BananentäglichWichtig für den Aminosäure- und Homocysteinstoffwechsel
Vitamin B12Eier, Fisch, Milchprodukte; vegan gezielt supplementierentäglichNotwendig für die Regeneration von aktivem Folat
Stoffwechsel & Genetik

Omega 3 & Blutfette

Ihr Fettsäure- und Blutfettstoffwechsel: wie gut Sie Omega-3-Vorstufen verwerten und wie Ihre Blutfettwerte genetisch veranlagt sind.

Stoffwechselfaktor

Blutfette & Fettsäurestoffwechsel

FADS1, APOA5 und LPL beeinflussen Ihre Blutfettwerte; FADS1 zusätzlich die Umwandlung von Omega-3/Omega-6-Vorstufen.
8 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Erhöhter Unterstützungsbedarf
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
8 / 9
Ihre FADS1-Ausprägung spricht dafür, dass Ihr Körper pflanzliche Omega-3-Vorstufen (ALA) nur eingeschränkt in die aktiven Formen EPA und DHA umwandeln kann. Praktikabler ist es, EPA und DHA direkt über fetten Seefisch (oder ein Algenöl-Präparat) aufzunehmen.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
FADS1TT(homozygot)
APOA5AG(heterozygot)
LPLAA(wildtyp)
PPARG2--(wildtyp)
Ihre Intervention
EPA & DHA direktfetter Seefisch (Lachs, Makrele, Hering); alternativ Algenöl2×/Woche Fisch oder täglich AlgenölUmgeht die eingeschränkte FADS1-Umwandlung
Pflanzliche Omega-3-QuellenLeinöl, Walnüsse, Chiasamenzusätzlich, nicht als einzige QuelleWerden bei Ihnen nur teilweise umgewandelt
Ungesättigte FetteOlivenöl, Nüsse, AvocadotäglichNutzt Ihr günstiges PPARG2-Ansprechen auf Fettqualität
Zucker & Weißmehl reduzierenzugunsten Vollkornim AlltagWirkt erhöhten Triglyceriden (APOA5) entgegen
Stoffwechselfaktor

Salzsensitivität

Ihre ACE-Ausprägung beeinflusst, wie empfindlich Ihr Blutdruck und Ihr Wasserhaushalt auf Kochsalz reagieren.
2 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Günstiger Bereich – gut unterstützt
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
2 / 9
Ihre ACE-Ausprägung zeigt keine erhöhte Salzsensitivität. Grundsätzlich gilt: Wer salzreicher isst, sollte bewusst mehr trinken, damit überschüssiges Salz über die Nieren ausgeschieden werden kann.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
ACECC(wildtyp)
Ihre Intervention
Salzzufuhr im Blick behaltenverarbeitete Lebensmittel, Fertigproduktemax. 6 g Salz/TagReduziert Wassereinlagerungen und Blutdruckschwankungen
Ausreichend trinkenWasser, ungesüßter Teemind. 1,5–2 l/TagUnterstützt die Ausscheidung von Natrium über die Nieren
Kalium aus Gemüse & ObstBananen, Kartoffeln, grünes GemüsetäglichWirkt salzbedingten Wassereinlagerungen entgegen
Stoffwechsel & Genetik

Salzsensitivität

Wie empfindlich Ihr Blutdruck und Ihr Wasserhaushalt auf Kochsalz reagieren – bestimmt über Ihre ACE-Ausprägung.

Haut & Genetik

Nutrikosmetik

Hautelastizität, Kollagen, Feuchtigkeit und antioxidativer Schutz – wie Ernährung Ihr Hautbild von innen unterstützt.

Haut & Antioxidantien

Hautelastizität & Entzündung (IL-6)

IL-6 ist ein Botenstoff der Entzündungsregulation. Erhöhte Aktivität kann den Kollagenabbau in der Haut beschleunigen und die Hautalterung fördern.
4 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Moderater Unterstützungsbedarf
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
4 / 9
Ihre Ausprägung spricht für eine moderate Entzündungsneigung in der Haut – entzündungshemmende Ernährung wirkt sich bei Ihnen sichtbar auf das Hautbild aus.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
IL-6CG(heterozygot)
Ihre Intervention
Omega-3-FettsäurenLachs, Leinsamen, Walnüsse2×/Woche FischUnterstützt die Hautbarriere und wirkt IL-6-bedingter Entzündung entgegen
AntioxidantienBeeren, buntes Gemüse, grüner TeetäglichWirkt entzündungsbedingtem oxidativem Stress entgegen
Haut & Antioxidantien

Kollagenabbau (MMP1)

MMP1 baut Kollagen in der Haut ab – ein normaler Erneuerungsprozess, der bei erhöhter Aktivität aber schneller abläuft als der Aufbau.
9 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Erhöhter Unterstützungsbedarf
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
9 / 9
Ihre Ausprägung spricht für einen beschleunigten Kollagenabbau – Kollagenaufbau gezielt zu unterstützen ist bei Ihnen besonders wirksam.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
MMP1--(homozygot)
Ihre Intervention
Vitamin CPaprika, Zitrusfrüchte, SanddorntäglichEssenzieller Kofaktor der Kollagensynthese, wirkt MMP1-bedingtem Abbau entgegen
UV-SchutzSonnencreme, Kopfbedeckungtäglich bei SonnenexpositionUV-Strahlung beschleunigt den Kollagenabbau zusätzlich
Haut & Antioxidantien

Hautfeuchtigkeit (AQPR)

Aquaporine sind Wasserkanäle in der Haut, die den Feuchtigkeitstransport in den Hautzellen steuern.
1 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Günstiger Bereich – gut unterstützt
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
1 / 9
Ihr Wert liegt im günstigen Bereich – Ihre Haut kann Feuchtigkeit gut halten, eine normale Pflegeroutine reicht meist aus.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
AQPRCC(wildtyp)
Ihre Intervention
Ausreichend trinkenWassermind. 1,5–2 l/TagUnterstützt die Aquaporin-vermittelte Feuchtigkeitsregulation
Haut & Antioxidantien

Antioxidative Kapazität (NADPH)

NADPH liefert die Reduktionskraft für zelluläre Antioxidans-Systeme, die freie Radikale neutralisieren.
6 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Moderater Unterstützungsbedarf
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
6 / 9
Ihre Ausprägung spricht für eine moderat reduzierte antioxidative Kapazität – äußere Antioxidantien-Zufuhr über die Ernährung unterstützt Ihre Haut zusätzlich.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
NADPHAG(heterozygot)
Ihre Intervention
AntioxidantienBeeren, buntes Gemüse, grüner TeetäglichUnterstützt die zelluläre Abwehr freier Radikale
Haut & Antioxidantien

Oxidativer Zellschutz (SOD2)

SOD2 ist ein zentrales antioxidatives Enzym in den Mitochondrien und schützt Zellen – auch Hautzellen – vor oxidativem Stress.
3 / 9
Ihr Gesamtwert für diese Auswertung
Günstiger Bereich – gut unterstützt
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 1 = hohes Risiko, 9 = niedriges Risiko)
13579
3 / 9
Ihre Ausprägung spricht für einen moderaten Unterstützungsbedarf beim Schutz vor oxidativem Stress, z. B. durch UV-Strahlung.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp
SOD2AG(heterozygot)
Ihre Intervention
AntioxidantienBeeren, buntes Gemüse, grüner TeetäglichUnterstützt SOD2 beim Schutz vor oxidativem Stress
UV-SchutzSonnencreme, Kopfbedeckungtäglich bei SonnenexpositionReduziert die oxidative Belastung der Haut
Epigenetischer Status

Epigenetik – Methylierung

Die DNA-Methylierung zeigt nicht, welche Gene Sie besitzen, sondern wie aktiv sie gerade sind – gesteuert durch Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress. Anders als die Gene sind diese Werte veränderbar. Angegeben auf der Ampel-Skala 1–9: 1 rot links → 9 grün rechts (1–3 rot, 4–6 gelb, 7–9 grün).

Epigenetischer Status · Methylierung

LINE-1

LINE-1-Elemente machen rund 17 % des menschlichen Genoms aus. Ihre Methylierung gilt als Marker für die globale DNA-Regulation und -Stabilität.
82 %
Wert vs. Referenzgruppe (100 %)
Stark reduzierte globale DNA-Regulation
Methylierungsprozent (Referenz = 100 %)
13579
82%
Ihr Wert liegt deutlich unter der Referenz. Am wirksamsten lässt sich dieser Marker über die am Folat-Stoffwechsel beteiligten Nährstoffe unterstützen.
Ihre Intervention
Folsäuregrünes Blattgemüse, Tomate, Hülsenfrüchte, Nüsse, SprossentäglichBei Bedarf 2 Monate als Methylfolat (5-MTHF) supplementieren
Riboflavin (B2)Keimlinge, Sprossen, KäsetäglichKofaktor der Methylierung
Cobalamin (B12)Ei, Käse, fermentierte LebensmitteltäglichNotwendig für die Regeneration von aktivem Folat
MethioninParanüsse, Sesam, Soja, Erbsen, grünes BlattgemüsetäglichDirekter Einfluss auf Methylgruppen-Donatoren
Pyridoxin (B6)Kohl, grüne Bohnen, Linsen, BananentäglichKofaktor der Methylierung
BallaststoffeVollkorn, Gemüse, Hülsenfrüchtemind. 30 g/TagVerbessert die Bioverfügbarkeit sekundärer Pflanzenstoffe
Epigenetischer Status · Methylierung

Entzündungsregulation (IL-6 & TNF-α)

IL-6 und TNF-α werden gemeinsam als ein kombinierter Entzündungs-Score dargestellt. Bewertet wird die DNA-Methylierung beider Genregionen – nicht der akute Blutspiegel.
100 %
Wert vs. Referenzgruppe (100 %)
Ausgewogene Entzündungsregulation
Methylierungsprozent (Referenz = 100 %)
13579
100%
Ihr kombinierter Wert liegt im ausgeglichenen Bereich. Pflanzenbetonte, entzündungsarme Kost wirkt einem hohen TNF-α-Aufkommen vorbeugend entgegen.
Basierend auf diesen Markern
IL-6 (Methylierung)108%
TNF-α (Methylierung)95%
Ihre Intervention
ResveratrolTraubenschalen, Himbeerkerne, Heidelbeeren, Erdnüsse1 Portion Beeren/TagReguliert Immunzellen, hemmt den NF-κB-Signalweg
SulforaphanBrokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Kohlrabi, Kresse3–4×/WocheAntimikrobiell, entzündungshemmend, antioxidativ
QuercetinZwiebeln, Knoblauch, Kapern, SchnittlauchtäglichZwiebel nach dem Schneiden 10 Min. stehen lassen erhöht den Gehalt
CurcuminKurkuma mit schwarzem Pfeffer1 TL täglichHemmt DNA-Methyltransferasen, stark entzündungshemmend
PhloretinÄpfel, Birnen, ErdbeerentäglichReguliert IL-6/-8 und TNF-α über epigenetische Mechanismen
Epigenetischer Status

Epigenetik – microRNA

microRNAs sind kleine Regulatoren, die die Aktivität Ihrer Gene fein steuern. Sie spiegeln das aktuelle Stoffwechsel- und Entzündungsgeschehen wider und sind – wie die Methylierung – über den Lebensstil beeinflussbar. Angegeben auf einer Ampel-Skala 1–9; wie bei der Methylierung liegt der günstige Bereich rechts: 1 rot links → 9 grün rechts (1–3 rot, 4–6 gelb, 7–9 grün (optimal)).

Epigenetischer Status · microRNA

miR-21

miR-21 ist eine Entzündungs- und Mikronährstoff-assoziierte microRNA und dient als Biomarker für das Stoffwechselgeschehen.
7 / 9
Ihr Ampel-Wert (9 = optimal, 1 = außerhalb)
Außerhalb des optimalen Bereichs
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 9 = optimal, 1 = außerhalb)
13579
7 / 9
Wichtig ist, dass Sie bei einem hohen oder mittleren Wert (rot und gelb) einen normalen BMI anstreben sowie auf eine vermehrte Zink- und Folat-Aufnahme achten. Zusätzlich unterstützen antioxidative Mikronährstoffe wie Vitamin D, Vitamin E und Lycopin sowie Resveratrol die Immunregulation.
Ihre Intervention
ResveratrolTraubenschalen, Himbeerkerne, Heidelbeeren, Erdnüsse1 Portion Beeren/TagHemmt den NF-κB-Signalweg
Vitamin DLachs, Butter, Ei, Avocado, Pilze, KakaoregelmäßigWichtig für die Immunregulation
Vitamin EWeizenkeimöl, Sonnenblumenöl, Nüsse, Spinat, BrokkolitäglichAntioxidativ, schützt Zellmembranen
LycopinTomaten, Melone, Karotten, PapayatäglichCarotinoid mit antioxidativer Wirkung
Epigenetischer Status · microRNA

miR-155

miR-155 ist ein zentraler Regulator von Immun- und Entzündungsantworten und beeinflusst die Bildung von braunem/beigem (energieverbrauchendem) Fettgewebe – auch im Zusammenspiel mit dem FTO-Gen.
2 / 9
Ihr Ampel-Wert (9 = optimal, 1 = außerhalb)
Im optimalen Bereich
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · 9 = optimal, 1 = außerhalb)
13579
2 / 9
Ihr Ergebnis liegt im optimalen Bereich. Sport, Fasten und Kältereize wirken sich zusätzlich günstig auf diesen Wert aus, aktivieren die Bildung von braunem bzw. beigem Fettgewebe und beeinflussen den FTO-Effekt positiv.
Ihre Intervention
Regelmäßiger SportAusdauer- und Krafttraining kombiniert150 Min./WocheWirkt sich nachweislich günstig auf diesen Wert aus
Kältereizekalte Duschen, Eisbaden, kühle Räumeregelmäßig, kurzAktiviert braunes/beiges Fettgewebe
Fasten-Phasenverlängerte nächtliche Essenspauseindividuell, nach RückspracheUnterstützt die Aktivierung von braunem Fettgewebe
QuercetinZwiebeln, Knoblauch, Kapern, Schnittlauchmind. 200 mg/TagBeeinflusst die Mitochondrien-Biogenese
Verlauf & Prognose Prognose = Schätzung

Zeitvergleich – Ihre beeinflussbaren Werte

Nur die epigenetischen Werte verändern sich über die Zeit (die Gene bleiben gleich). Der Strang zeigt Ihre Messungen; ab der letzten (08.07.2026) folgt die Prognose bei konsequenter Umsetzung der Empfehlungen. Für alle vier Werte gilt: höher (Richtung 9) ist besser.

LINE-1

979186807408.04.2026gemessen08.07.2026gemessen08.10.2026Prognose93%78%82%

Entzündungsregulation

106103100979408.04.2026gemessen08.07.2026gemessen08.10.2026Prognose104%96%100%

miR-21

10875308.04.2026gemessen08.07.2026gemessen08.10.2026Prognose587

miR-155

6532008.04.2026gemessen08.07.2026gemessen08.10.2026Prognose232
Gemessener Verlauf Prognose (bei Umsetzung)
Hinweis: Genetische Auswertungen erscheinen hier nicht, da Genotypen unveränderlich sind. Frühere Messpunkte + Prognosemodell mit Team abstimmen
Alle genetischen Auswertungen

Alle Werte – Genetik

Metabotyp, Sporttyp und alle genetischen Auswertungen dieses Reports auf der 1–9-Ampel. Ihre epigenetischen Werte (%) finden Sie im Reiter „Überblick".

Ihr Metabotyp
Ihr Sporttyp
Ausdauertyp

Genetische Auswertungen (1–9)

Adipositas-Risiko3 / 9
Diabetes-Risiko7 / 9
Schwierigkeiten beim Gewichtsverlust5 / 9
Schwierigkeiten, das Gewicht zu halten2 / 9
Blutfette & Fettsäurestoffwechsel8 / 9
Food Cravings4 / 9
Gestörte Hunger-/Sättigungsregulation6 / 9
Vitamin D3 / 9
Folat8 / 9
B-Vitamine5 / 9
Salzsensitivität2 / 9
Hautelastizität & Entzündung (IL-6)4 / 9
Kollagenabbau (MMP1)9 / 9
Hautfeuchtigkeit (AQPR)1 / 9
Antioxidative Kapazität (NADPH)6 / 9
Oxidativer Zellschutz (SOD2)3 / 9
Gewichtsverlust durch Sport (FTO rs1121980)8 / 9
Genetische Grundlage

Alle analysierten Gene

GenIhr GenotypWas das Gen macht
FADS1CC(wildtyp)Steuert die Umwandlung pflanzlicher Omega-3/Omega-6-Vorstufen in die aktiven, langkettigen Fettsäuren.
PLINCT(heterozygot)Umhüllt Fetttröpfchen in Fettzellen und reguliert deren Auf- und Abbau (Fettmobilisierung).
ADRB3AA(homozygot)Reguliert die Fettverbrennung in Fettzellen und die Verwertung von Depotfett.
MC4RCC(wildtyp)Zentral an der Steuerung von Appetit-, Hunger- und Sättigungssignalen im Gehirn beteiligt.
FTOAT(heterozygot)Beeinflusst Appetit, Sättigungsempfinden und die Energieverwertung.
PPARG2CC(homozygot)Reguliert Fettzellbildung, -speicherung und Insulinsensitivität; beeinflusst Appetit und Sättigung.
APOA5GG(wildtyp)Reguliert den Abbau von Triglyceriden im Blut und beeinflusst die Blutfettwerte.
TCF7L2CT(heterozygot)Beeinflusst die Insulinausschüttung nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten.
TFAP2BAA(homozygot)An der Regulation des Körpergewichts und der Fettverteilung beteiligt.
LPLAA(wildtyp)Baut Fette aus dem Blut ab; beeinflusst HDL-Cholesterin und die Blutfettwerte.
IL-6GG(wildtyp)Zentraler Botenstoff der Entzündungsregulation; beeinflusst Blutfette, Appetit und Stressessen.
UCPAG(heterozygot)Beeinflusst, wie effizient Energie in Wärme statt in Depotfett umgewandelt wird.
SLC6A14AA(homozygot)Transportiert Aminosäuren; beeinflusst Appetit, Sättigung und Stressessen.
LEPRTT(wildtyp)Vermittelt das Sättigungssignal des Hormons Leptin.
GCGT(heterozygot)Beeinflusst den Transport von Vitamin D im Blut.
ACEGG(homozygot)Teil des Bradykinin-Aldosteron-Systems; beeinflusst Ausdauer-/Kraftveranlagung und Salzsensitivität.
ACTN3TT(wildtyp)Beeinflusst die Muskelfaser-Zusammensetzung (schnelle vs. langsame Fasern).
AQPRCT(heterozygot)Beeinflusst die Wassereinlagerung in der Haut (Hauttrockenheit).
NADPHGG(homozygot)Trägt zur antioxidativen Kapazität der Zellen bei.
SOD2AA(wildtyp)Wichtiges antioxidatives Enzym, schützt Zellen vor oxidativem Stress.
MMP1--(heterozygot)Beeinflusst den Kollagenabbau und damit die Hautelastizität.
MTHFR--(homozygot)Schlüsselenzym im Folat- und Methylierungsstoffwechsel; beeinflusst den Homocysteinspiegel.
Alle Empfehlungen auf einen Blick

Ihre Interventionen im Überblick

Diese Übersicht fasst genau die Interventionen zusammen, die bei Ihren Einzelergebnissen stehen – ergänzt um den Marker, aus dem die jeweilige Empfehlung stammt.

WirkstoffAus MarkerLebensmittelquelleMengeHinweis
Erhöhter Handlungsbedarf Moderater Handlungsbedarf Günstiger Bereich Ohne Ampelwertung
Die Liste ist nach Dringlichkeit sortiert: rote Marker oben, dann gelb, dann grün. Nahrungsergänzungsmittel bitte individuell und in fachlicher Abstimmung prüfen. Diese Übersicht ersetzt keine ärztliche Beratung.
Das Prinzip

Wie Sie diesen Befund lesen

Dieser Report kombiniert zwei Ebenen: Ihre Genetik (angeboren, unveränderlich) und Ihre Epigenetik (durch Lebensstil beeinflussbar). Hier erklären wir beide Ebenen und wie die Skalen zu lesen sind.

Ebene 1 · Genetik

Ihre Gene: Was wird gemessen?

Ihre Gene sind der Bauplan Ihres Stoffwechsels. Sie bestimmen z. B., wie effizient Sie Kohlenhydrate, Fette und Proteine verwerten, wie Ihr Appetit funktioniert und wie Ihr Körper mit Vitaminen und Salz umgeht. Diese Veranlagungen sind angeboren und verändern sich nicht.

SNP

Eine kleine, gut erforschte Variante in Ihrer DNA – Ihr persönlicher Code an dieser Stelle.

3 Ausprägungen

Wildtyp, heterozygot oder homozygot – ohne Wertung, nur Information.

Ihr Profil

Mehrere SNPs zusammen ergeben Ihren Metabotyp und die weiteren genetischen Auswertungen in diesem Report.

Ebene 2 · Epigenetik

Ihre 4 epigenetischen Werte

Epigenetische Marker zeigen nicht, welche Gene Sie besitzen, sondern wie aktiv sie gerade sind. Sie werden durch Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress gesteuert und sind damit – anders als die Gene – veränderbar. Gemessen werden zwei Methylierungs- und zwei microRNA-Werte:

WertEbeneWas er zeigt
LINE-1MethylierungLINE-1-Elemente machen rund 17 % des Genoms aus. Ihre Methylierung gilt als Marker für die globale DNA-Regulation und -Stabilität.
Entzündungsregulation
(IL-6 & TNF-α)
MethylierungKombinierter Entzündungs-Score aus der DNA-Methylierung beider Genregionen – nicht der akute Blutspiegel.
miR-21microRNAEntzündungs- und Mikronährstoff-assoziierte microRNA; Biomarker für das Stoffwechselgeschehen.
miR-155microRNAZentraler Regulator von Immun- und Entzündungsantworten; beeinflusst die Bildung von energieverbrauchendem braunem/beigem Fettgewebe.
Weil diese Werte beeinflussbar sind, zeigt der Reiter „Zeitvergleich" ihre Entwicklung über die Zeit samt Prognose.
Orientierung

Wie lese ich die Skalen?

Genetische Auswertungen · 1–9

Die Ampel-Skala läuft von 1 rot links → 9 grün rechts (günstig rechts): 7–9 grün (günstig / niedriger Unterstützungsbedarf), 4–6 gelb (moderat), 1–3 rot (erhöhter Unterstützungsbedarf). Das Dreieck markiert Ihren Wert.

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Epigenetische Werte · 1–9

Alle vier epigenetischen Werte – Methylierung und microRNA – laufen auf derselben Ampel-Skala wie die genetischen Auswertungen: 1 rot links → 9 grün rechts (1–3 rot, 4–6 gelb, 7–9 grün (optimal)).

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