Übersicht
Dieser Reiter zeigt Ihre epigenetischen Marker, also Werte, die durch Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress beeinflusst werden. Anders als die Gene können sich diese vier Werte im Laufe der Zeit verändern.
Ihre 4 epigenetischen Werte
Alle vier Werte laufen auf derselben Ampel 1–9: 1 rot links → 9 grün rechts (1–3 rot, 4–6 gelb, 7–9 grün). Details in den Reitern „Epigenetik".
| Marker | Ihr Wert | Referenz | Einordnung |
|---|---|---|---|
| LINE-1 · Methylierung | 2 / 9 | 7–9 | |
| TNF-α · Methylierung | 7 / 9 | 7–9 | |
| miR-21 · microRNA | 4 / 9 | 7–9 | |
| miR-155 · microRNA | 8 / 9 | 7–9 |
Ihr Metabotyp: Balancierter Typ
Menschen verwerten Kohlenhydrate, Fett und Protein unterschiedlich gut. Ihr Metabotyp zeigt eine mögliche Tendenz, worauf Ihr Körper eher gut anspricht.
Ihr Stoffwechsel bevorzugt keinen der drei Makronährstoffe besonders. Für Sie gilt damit die allgemeine Empfehlung, wie sie die DACH-Referenzwerte vorsehen: Kohlenhydrate als Basis, ergänzt um moderate Mengen Protein und Fett. Wichtiger ist bei Ihnen die Qualität der Lebensmittel: Vollwertigkeit, Vielfalt und ein hoher Gemüseanteil.
Ihr individuell berechneter täglicher Energiebedarf: 1900 kcal.
Details zu den einzelnen Gen-Ergebnissen, aus denen Ihr Metabotyp berechnet wird, finden Sie im Reiter „Ernährungstyp – Genetik".
Sport – Genetik
Genvarianten in ACE und ACTN3 können eine Rolle dabei spielen, ob Ihr Körper tendenziell eher auf Ausdauer- oder Krafttraining anspricht. Wichtig zur Einordnung: Die genetische Veranlagung erklärt möglicherweise nur einen Teil des Unterschieds zwischen Kraft- und Ausdauerleistung. Training, Ernährung und Konsequenz dürften einen mindestens ebenso großen Einfluss haben. Es gibt kein genetisch "besser" oder "schlechter", nur unterschiedliche Veranlagungen.
Ihre Veranlagung: Ausdauer ↔ Kraft
Die genetischen Marker deuten auf eine Veranlagung hin, die mit einer hocheffizienten Sauerstoffversorgung bei längeren Belastungen einhergehen kann. Dies bietet physiologische Voraussetzungen, die sich vorteilhaft auf Ausdauersportarten wie Marathon, Triathlon oder Radsport auswirken können.
| Gen | Ihr Genotyp | Veranlagung |
| ACE rs4341 | C/C(homozygot) | Ausdauer
Ihre ACE-Ausprägung geht mit einer
niedrigeren Aktivität des ACE-Enzyms einher, das den Gefäßtonus und die Sauerstoffversorgung der
Muskulatur mitbeeinflusst. Sie wird in Studien häufiger bei Ausdauersportlern beobachtet und einer
Tendenz zur Ausdauerveranlagung zugeordnet.
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| ACTN3 rs1815739 | T/T(homozygot) | Ausdauer
Bei Ihrer ACTN3-Ausprägung wird kein
funktionsfähiges Alpha-Actinin-3 gebildet; die Funktion wird weitgehend von verwandten Proteinen
übernommen. Diese Variante wird in Studien häufiger im Ausdauerbereich beobachtet, ein Nachteil für
Kraft- oder Sprintleistung ist damit aber nicht verbunden.
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Gewichtsverlust durch Sport
| Ausdaueranteil | Radfahren, Laufen, Schwimmen | 2–3×/Woche | Verbessert Sauerstoffversorgung und Grundlagenausdauer |
| Ernährung & Sport kombinieren | siehe Metabotyp-Empfehlung | individuell | Zusätzlich zu Ausdauer und Krafttraining ist Ernährung ein wirksamer Hebel zur Gewichtsabnahme |
Diabetes- & Adipositas-Risiko
Genetische Veranlagung für Übergewicht und den Blutzuckerstoffwechsel – als Ausgangspunkt für gezielte Ernährung.
Adipositas-Risiko
| FTO rs9939609 | T/T(homozygot) | Günstig
Über diesen SNP besteht kein erhöhtes
Risiko für hohen BMI und Körperfettanteil.
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| PPARG rs1801282 | C/C(homozygot) | Günstig
Fettzellbildung, Fettspeicherung und
Insulinsensitivität arbeiten regulär.
|
| MC4R rs17782313 | C/C(homozygot) | Ungünstig
Es besteht eine erhöhte Neigung zu
verarbeiteter und fettreicher Kost; das Gewicht ist schwerer zu halten. Eine feste Mahlzeitenstruktur
und proteinreiche Mahlzeiten sind besonders wirksam.
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| TCF7L2 rs7903146 | C/C(homozygot) | Günstig
Die Insulinausschüttung nach
kohlenhydratreichen Mahlzeiten arbeitet regulär.
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| SLC6A14 rs2011198 | A/A(homozygot) | Günstig
Aminosäuretransport und
Serotoninversorgung arbeiten regulär.
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| TFAP2B rs987237 | A/A(homozygot) | Ungünstig
Eine proteinbetonte Diät führt bei Ihnen
zu wenig Gewichtsverlust. Empfohlen werden gesunde Fette.
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| Ballaststoffe | Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse | mind. 30 g/Tag | Verlängert die Sättigung, stabilisiert den Blutzucker |
| Protein pro Mahlzeit | Eier, Hülsenfrüchte, Fisch, Fleisch, Tofu | 20–30 g/Mahlzeit | Stärkstes bekanntes Sättigungssignal |
| Regelmäßige Bewegung | — | 150 Min./Woche | Kann genetisch bedingte Effekte nachweislich abschwächen |
Diabetes-Risiko
| IL-6 rs1800795 | C/G(heterozygot) | Mittel
Es besteht eine mittlere
Entzündungsneigung – eine entzündungshemmende Ernährung unterstützt.
|
| TCF7L2 rs7903146 | C/C(homozygot) | Günstig
Die Insulinausschüttung nach
kohlenhydratreichen Mahlzeiten arbeitet regulär.
|
| ADRB3 rs4994 | A/G(heterozygot) | Mittel
Die Fettverbrennung in den Fettzellen
(Lipolyse) ist leicht reduziert. Auf die Fettqualität zu achten, lohnt sich.
|
| MC4R rs17782313 | C/C(homozygot) | Ungünstig
Es besteht eine erhöhte Neigung zu
verarbeiteter und fettreicher Kost; das Gewicht ist schwerer zu halten. Eine feste Mahlzeitenstruktur
und proteinreiche Mahlzeiten sind besonders wirksam.
|
| PPARG rs1801282 | C/C(homozygot) | Günstig
Fettzellbildung, Fettspeicherung und
Insulinsensitivität arbeiten regulär.
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| Niedriger glykämischer Index | Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse | bei jeder Hauptmahlzeit | Vermeidet starke Blutzuckerspitzen |
| Bewegung nach dem Essen | kurzer Spaziergang | 10–15 Min. | Verbessert die Insulinsensitivität messbar |
Ernährungstyp
Sättigung, Heißhunger und die Neigung, Gewicht zu verlieren oder zu halten – Ihre genetischen Stellschrauben rund ums Essverhalten.
Heißhungerattacken
| MC4R rs17782313 | C/C(homozygot) | Ungünstig
Es besteht eine erhöhte Neigung zu
verarbeiteter und fettreicher Kost; das Gewicht ist schwerer zu halten. Eine feste Mahlzeitenstruktur
und proteinreiche Mahlzeiten sind besonders wirksam.
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| FTO rs9939609 | T/T(homozygot) | Günstig
Über diesen SNP besteht kein erhöhtes
Risiko für hohen BMI und Körperfettanteil.
|
| LEPR rs9436740 | T/T(homozygot) | Ungünstig
Es besteht mehr Appetit und eine höhere
Nahrungsaufnahme bei niedrigerem Energieumsatz.
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| SLC6A14 rs2011198 | A/A(homozygot) | Günstig
Aminosäuretransport und
Serotoninversorgung arbeiten regulär.
|
| PPARG rs1801282 | C/C(homozygot) | Günstig
Fettzellbildung, Fettspeicherung und
Insulinsensitivität arbeiten regulär.
|
| Protein pro Mahlzeit | Eier, Hülsenfrüchte, Fisch, Fleisch, Tofu | 20–30 g/Mahlzeit | Stärkstes bekanntes Sättigungssignal |
| Regelmäßige Mahlzeiten | — | 3 feste Zeiten/Tag | Reduziert Blutzuckerschwankungen, die Heißhunger begünstigen |
Gestörte Hunger-/Sättigungsregulation
| MC4R rs17782313 | C/C(homozygot) | Ungünstig
Es besteht eine erhöhte Neigung zu
verarbeiteter und fettreicher Kost; das Gewicht ist schwerer zu halten. Eine feste Mahlzeitenstruktur
und proteinreiche Mahlzeiten sind besonders wirksam.
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| LEPR rs9436740 | T/T(homozygot) | Ungünstig
Es besteht mehr Appetit und eine höhere
Nahrungsaufnahme bei niedrigerem Energieumsatz.
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| FTO rs1121980 | G/G(homozygot) | Günstig
Die Analyse zeigt Marker, bei denen das
Körpergewicht statistisch stärker auf körperliche Aktivität ansprechen kann. Regelmäßiges Training
kann hier ein besonders wirksamer Hebel sein, um Stoffwechselprozesse positiv zu unterstützen.
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| Langsames, achtsames Essen | — | mind. 20 Min./Mahlzeit | Gibt dem verzögerten Sättigungssignal Zeit |
| Ballaststoffe | Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse | mind. 30 g/Tag | Verlängert die Sättigung, stabilisiert den Blutzucker |
Schwierigkeiten beim Gewichtsverlust
| ADRB3 rs4994 | A/G(heterozygot) | Mittel
Die Fettverbrennung in den Fettzellen
(Lipolyse) ist leicht reduziert. Auf die Fettqualität zu achten, lohnt sich.
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| LEPR rs9436740 | T/T(homozygot) | Ungünstig
Es besteht mehr Appetit und eine höhere
Nahrungsaufnahme bei niedrigerem Energieumsatz.
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| MC4R rs17782313 | C/C(homozygot) | Ungünstig
Es besteht eine erhöhte Neigung zu
verarbeiteter und fettreicher Kost; das Gewicht ist schwerer zu halten. Eine feste Mahlzeitenstruktur
und proteinreiche Mahlzeiten sind besonders wirksam.
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| PLIN1 rs894160 | C/T(heterozygot) | Mittel
Die Fettmobilisierung ist leicht reduziert
– eine kohlenhydratbetonte Ernährung kann unterstützend wirken.
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| Kraftanteil | Ganzkörper-Krafttraining | 2×/Woche | Erhält Muskelmasse und unterstützt die Stoffwechselaktivität |
| Kombiniertes Training | Ausdauer + Kraft | 2–3×/Woche | Fördert die Fettmobilisierung über PLIN1 |
| Ausreichend Schlaf | — | 7–9 Std./Nacht | Schlafmangel senkt die Leptinsensitivität zusätzlich |
Schwierigkeiten, das Gewicht zu halten
| ADRB3 rs4994 | A/G(heterozygot) | Mittel
Die Fettverbrennung in den Fettzellen
(Lipolyse) ist leicht reduziert. Auf die Fettqualität zu achten, lohnt sich.
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| TCF7L2 rs7903146 | C/C(homozygot) | Günstig
Die Insulinausschüttung nach
kohlenhydratreichen Mahlzeiten arbeitet regulär.
|
| MC4R rs17782313 | C/C(homozygot) | Ungünstig
Es besteht eine erhöhte Neigung zu
verarbeiteter und fettreicher Kost; das Gewicht ist schwerer zu halten. Eine feste Mahlzeitenstruktur
und proteinreiche Mahlzeiten sind besonders wirksam.
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| Stabile Mahlzeitenzeiten | — | täglich gleiche Zeiten | Unterstützt die hormonelle Rhythmik |
| Regelmäßige Bewegung | — | 150 Min./Woche | Kann genetisch bedingte Effekte nachweislich abschwächen |
Vitaminaufnahme
Wie gut Ihr Körper Vitamin D verwertet und Folat in seine aktive Form umwandelt – inkl. Bedarf an B-Vitaminen.
Vitamin D
| GC rs2282679 | G/T(heterozygot) | Mittel
Der Vitamin-D-Transport ist leicht
eingeschränkt, den Spiegel prüfen zu lassen, lohnt sich.
|
| Vitamin D | fetter Fisch, Eier; Sonnenlicht (15–20 Min./Tag) | regelmäßig, Spiegel prüfen | Bei eingeschränktem Transport lohnt sich eine Kontrolle, v. a. im Winter; wichtig für die Immunregulation |
| Vitamin K2 | fermentierte Lebensmittel, Eigelb, Hartkäse | täglich | Unterstützt die Wirkung von Vitamin D im Knochen- und Gefäßstoffwechsel |
Folat
| MTHFR rs1801133 | A/G(heterozygot) | Mittel
Die Umwandlung von Folat in 5-MTHF ist
teilweise eingeschränkt. Der Folatbedarf ist erhöht.
|
| Aktives Folat (5-MTHF) | ggf. als Nahrungsergänzung | nach ärztlicher Abstimmung | Umgeht die eingeschränkte MTHFR-Umwandlung direkt |
B-Vitamine
| MTHFR rs1801133 | A/G(heterozygot) | Mittel
Die Umwandlung von Folat in 5-MTHF ist
teilweise eingeschränkt. Der Folatbedarf ist erhöht.
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| Vitamin B2 (Riboflavin) | Eier, Milchprodukte, Vollkorn | täglich | Direkter Kofaktor des MTHFR-Enzyms und der Methylierung |
| Vitamin B6 (Pyridoxin) | Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Bananen | täglich | Wichtig für den Aminosäure- und Homocysteinstoffwechsel |
| Vitamin B12 (Cobalamin) | Eier, Käse, Fisch, Milchprodukte, fermentierte Lebensmittel; vegan gezielt supplementieren | täglich | Notwendig für die Regeneration von aktivem Folat |
Omega 3 & Blutfette
Ihr Fettsäure- und Blutfettstoffwechsel: wie gut Sie Omega-3-Vorstufen verwerten und wie Ihre Blutfettwerte genetisch veranlagt sind.
Blutfette & Fettsäurestoffwechsel
| FADS1 rs174547 | C/C(homozygot) | Ungünstig
Die Umwandlung von ALA in EPA und DHA ist
bei Ihnen deutlich eingeschränkt, erhöhte Triglycerid- und niedrige HDL-Werte sind dadurch möglich.
Empfehlenswert ist eine direkte Zufuhr von EPA und DHA über fetten Seefisch oder Algenöl, kombiniert
mit einer ballaststoffreichen, fettarmen Ernährung.
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| APOA5 rs662799 | G/G(homozygot) | Ungünstig
Der Triglycerid-Abbau ist verändert. Es
wird eine höhere Fettzufuhr empfohlen.
|
| LPL rs1121923 | A/A(homozygot) | Ungünstig
Der Fettabbau aus dem Blut ist verändert.
Laut HBC-Vorgabe wird eine höhere Zufuhr von gesunden Fetten empfohlen, was das HDL verbessert.
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| PPARG rs1801282 | C/C(homozygot) | Günstig
Fettzellbildung, Fettspeicherung und
Insulinsensitivität arbeiten regulär.
|
| EPA & DHA direkt | fetter Seefisch (Lachs, Makrele, Hering); alternativ Algenöl | 2x/Woche Fisch oder täglich Algenöl | Umgeht die eingeschränkte FADS1-Umwandlung |
| Pflanzliche Omega-3-Quellen | Leinöl, Walnüsse, Chiasamen | zusätzlich, nicht als einzige Quelle | Werden nur teilweise in die aktiven Formen EPA und DHA umgewandelt |
| Ungesättigte Fette | Olivenöl, Nüsse, Avocado | täglich | Unterstützt ein günstiges Blutfettprofil |
| Zucker & Weißmehl reduzieren | Durch Vollkorn ersetzen | im Alltag | Wirkt erhöhten Triglyceriden (APOA5) entgegen |
Omega-3-Versorgung
| FADS1 rs174547 | C/C(homozygot) | Ungünstig
Die Umwandlung von ALA in EPA und DHA ist
bei Ihnen deutlich eingeschränkt, erhöhte Triglycerid- und niedrige HDL-Werte sind dadurch möglich.
Empfehlenswert ist eine direkte Zufuhr von EPA und DHA über fetten Seefisch oder Algenöl, kombiniert
mit einer ballaststoffreichen, fettarmen Ernährung.
|
| EPA & DHA direkt | fetter Seefisch (Lachs, Makrele, Hering); alternativ Algenöl | 2x/Woche Fisch oder täglich Algenöl | Umgeht die eingeschränkte FADS1-Umwandlung |
| Pflanzliche Omega-3-Quellen | Leinöl, Walnüsse, Chiasamen | zusätzlich, nicht als einzige Quelle | Werden nur teilweise in die aktiven Formen EPA und DHA umgewandelt |
| Omega-6 begrenzen | Sonnenblumen-, Distel- und Maiskeimöl sparsam einsetzen | im Alltag | Ein günstiges Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis verbessert die Verwertung |
Salzsensitivität
Wie empfindlich Ihr Blutdruck und Ihr Wasserhaushalt auf Kochsalz reagieren – bestimmt über Ihre ACE-Ausprägung.
Salzsensitivität
| ACE rs4341 | C/C(homozygot) | Günstig
Ihre ACE-Ausprägung wird üblicherweise mit
einer normalen Empfindlichkeit gegenüber Kochsalz in Verbindung gebracht. Ein verstärktes Ansprechen
von Blutdruck und Wasserhaushalt auf eine übliche Salzzufuhr erscheint damit weniger wahrscheinlich.
|
| Salzzufuhr im Blick behalten | verarbeitete Lebensmittel, Fertigprodukte | max. 6 g Salz/Tag | Reduziert Wassereinlagerungen und Blutdruckschwankungen |
| Ausreichend trinken | Wasser, ungesüßter Tee | mind. 1,5–2 l/Tag | Unterstützt die Ausscheidung von Natrium über die Nieren und die Aquaporin-vermittelte Feuchtigkeitsregulation |
| Kalium aus Gemüse & Obst | Bananen, Kartoffeln, grünes Gemüse | täglich | Wirkt salzbedingten Wassereinlagerungen entgegen |
Nutrikosmetik
Hautelastizität, Kollagen, Feuchtigkeit und antioxidativer Schutz – wie Ernährung Ihr Hautbild von innen unterstützt.
Hautentzündung (IL-6)
| IL-6 rs1800795 | C/G(heterozygot) | Mittel
Es besteht eine mittlere
Entzündungsneigung – eine entzündungshemmende Ernährung unterstützt.
|
| Omega-3-Fettsäuren | Lachs, Leinsamen, Walnüsse | 2×/Woche Fisch | Unterstützt die Hautbarriere und wirkt IL-6-bedingter Entzündung entgegen |
| Antioxidantien | Beeren, buntes Gemüse, grüner Tee | täglich | Unterstützt die zelluläre Abwehr freier Radikale |
Hautfeuchtigkeit (AQP3)
| AQP3 rs17553719 | T/T(homozygot) | Günstig
Die Haut kann Feuchtigkeit gut halten.
|
| Ausreichend trinken | Wasser, ungesüßter Tee | mind. 1,5–2 l/Tag | Unterstützt die Ausscheidung von Natrium über die Nieren und die Aquaporin-vermittelte Feuchtigkeitsregulation |
Antioxidative Kapazität
| rs1800566 | A/A(homozygot) | Ungünstig
Die antioxidative Kapazität ist deutlich
reduziert – eine antioxidantienreiche Ernährung ist besonders wirksam.
|
| Antioxidantien | Beeren, buntes Gemüse, grüner Tee | täglich | Unterstützt die zelluläre Abwehr freier Radikale |
Oxidativer Zellschutz (SOD2)
| SOD2 rs4880 | G/G(homozygot) | Günstig
Es besteht ein guter zellulärer Schutz vor
oxidativem Stress.
|
| Antioxidantien | Beeren, buntes Gemüse, grüner Tee | täglich | Unterstützt die zelluläre Abwehr freier Radikale |
Hautelastizität & Wundheilung (COL3A1)
| COL3A1 rs1801184 | C/T(heterozygot) | Mittel
Die Kollagen-Typ-III-Struktur kann leicht
verändert sein. Auf eine gute Versorgung mit Kollagen-Bausteinen zu achten, lohnt sich.
|
| Vitamin C | Paprika, Zitrusfrüchte, Sanddorn, Beeren, Brokkoli | täglich | Essenzieller Kofaktor der Kollagensynthese |
| Antioxidantien | Beeren, buntes Gemüse, grüner Tee | täglich | Unterstützt die zelluläre Abwehr freier Radikale |
Epigenetik – Methylierung
Die DNA-Methylierung zeigt nicht, welche Gene Sie besitzen, sondern wie aktiv diese gerade sind. Beeinflusst wird die Aktivität unter anderem durch Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress. Anders als Ihre Gene selbst sind diese Werte veränderbar. Ihr Ergebnis ist damit eine Momentaufnahme, die Sie aktiv beeinflussen können. Angegeben auf einer Ampel-Skala: 1 rot links → 9 grün rechts.
LINE-1 · DNA-Stabilität
| Folat | grünes Blattgemüse, Tomate, Hülsenfrüchte, Nüsse, Sprossen | täglich | Bei Bedarf 2 Monate als Methylfolat (5-MTHF) supplementieren |
| Vitamin B2 (Riboflavin) | Eier, Milchprodukte, Vollkorn | täglich | Direkter Kofaktor des MTHFR-Enzyms und der Methylierung |
| Vitamin B12 (Cobalamin) | Eier, Käse, Fisch, Milchprodukte, fermentierte Lebensmittel; vegan gezielt supplementieren | täglich | Notwendig für die Regeneration von aktivem Folat |
| Methionin | Paranüsse, Sesam, Soja, Erbsen, grünes Blattgemüse | täglich | Direkter Einfluss auf die Methylgruppen-Donatoren |
| Vitamin B6 (Pyridoxin) | Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Bananen | täglich | Wichtig für den Aminosäure- und Homocysteinstoffwechsel |
| Ballaststoffe | Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse | mind. 30 g/Tag | Verlängert die Sättigung, stabilisiert den Blutzucker |
TNF-α · Entzündungsregulation
| Resveratrol | Traubenschalen, Himbeerkerne, Heidelbeeren, Erdnüsse | 1 Portion Beeren/Tag | Reguliert Immunzellen, hemmt den NF-κB-Signalweg |
| Sulforaphan | Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Kohlrabi, Kresse | 3–4×/Woche | Antimikrobiell, entzündungshemmend, antioxidativ |
| Quercetin | Zwiebeln, Knoblauch, Kapern, Schnittlauch | täglich | Zwiebeln nach dem Schneiden 10 Min. stehen lassen erhöht den Gehalt |
| Curcumin | Kurkuma mit schwarzem Pfeffer | 1 TL täglich | Hemmt DNA-Methyltransferasen, stark entzündungshemmend |
| Phloretin | Äpfel, Birnen, Erdbeeren | täglich | Reguliert IL-6/-8 und TNF-α über epigenetische Mechanismen |
Epigenetik – microRNA
microRNAs sind kleine Regulatoren, die die Aktivität Ihrer Gene fein steuern. Sie spiegeln das aktuelle Stoffwechsel- und Entzündungsgeschehen wider und sind über den Lebensstil beeinflussbar, genau wie die Methylierung. Angegeben auf einer Ampel-Skala: 1 rot links → 9 grün rechts.
miR-21 · Entzündungs- und Mikronährstoff-assoziierte miRNA
| Zink | Kürbiskerne, Haferflocken, Linsen, Käse | täglich | Bei guter Zinkversorgung steigt dieser Wert – er unterstützt Wundheilung und Bindegewebsaufbau. |
| Folat | grünes Blattgemüse, Tomate, Hülsenfrüchte, Nüsse, Sprossen | täglich | Bei Bedarf 2 Monate als Methylfolat (5-MTHF) supplementieren |
| Vitamin E | Weizenkeimöl, Nüsse, Spinat, Brokkoli | täglich | Antioxidativ, schützt die Zellmembranen |
| Lycopin | Tomaten, Melone, Karotten, Papaya | täglich | Carotinoid mit antioxidativer Wirkung |
| Resveratrol | Traubenschalen, Himbeerkerne, Heidelbeeren, Erdnüsse | 1 Portion Beeren/Tag | Reguliert Immunzellen, hemmt den NF-κB-Signalweg |
| Vitamin D | fetter Fisch, Eier; Sonnenlicht (15–20 Min./Tag) | regelmäßig, Spiegel prüfen | Bei eingeschränktem Transport lohnt sich eine Kontrolle, v. a. im Winter; wichtig für die Immunregulation |
miR-155 · Einfluss auf die FTO-Regulation und die Fettgewebsbildung
| Regelmäßige Bewegung | — | 150 Min./Woche | Kann genetisch bedingte Effekte nachweislich abschwächen |
| Kältereize | kalte Duschen, Eisbaden, kühle Räume | regelmäßig, kurz | Aktiviert braunes bzw. beiges Fettgewebe |
| Fasten-Phasen | verlängerte nächtliche Essenspause | individuell, nach Rücksprache | Unterstützt die Aktivierung von braunem Fettgewebe |
| Quercetin | Zwiebeln, Knoblauch, Kapern, Schnittlauch | täglich | Zwiebeln nach dem Schneiden 10 Min. stehen lassen erhöht den Gehalt |
Alle Werte – Genetik
Hier finden Sie Metabotyp, Sporttyp und die Einstufung jeder genetischen Auswertung sowie jeder einzelnen Genvariante. Ihre epigenetischen Werte stehen im Reiter „Übersicht".
Genetische Auswertungen
| Gewichtsverlust durch Sport (FTO rs1121980) | Ungünstig |
| Adipositas-Risiko | Mittel |
| Diabetes-Risiko | Mittel |
| Heißhungerattacken | Mittel |
| Gestörte Hunger-/Sättigungsregulation | Mittel |
| Schwierigkeiten beim Gewichtsverlust | Ungünstig |
| Schwierigkeiten, das Gewicht zu halten | Mittel |
| Vitamin D | Mittel |
| Folat | Mittel |
| B-Vitamine | Mittel |
| Blutfette & Fettsäurestoffwechsel | Ungünstig |
| Omega-3-Versorgung | Ungünstig |
| Salzsensitivität | Günstig |
| Hautentzündung (IL-6) | Mittel |
| Hautfeuchtigkeit (AQP3) | Günstig |
| Antioxidative Kapazität | Ungünstig |
| Oxidativer Zellschutz (SOD2) | Günstig |
| Hautelastizität & Wundheilung (COL3A1) | Mittel |
Alle analysierten Gene
| Gen | Ihr Genotyp | Was das Gen macht |
|---|---|---|
| FADS1 rs174547 | C/C(homozygot)
Ungünstig
|
Steuert die Umwandlung pflanzlicher Omega-3/Omega-6-Vorstufen in die aktiven, langkettigen Fettsäuren. |
| PLIN1 rs894160 | C/T(heterozygot)
Mittel
|
Umhüllt Fetttröpfchen in Fettzellen und reguliert deren Auf- und Abbau (Fettmobilisierung). |
| ADRB3 rs4994 | A/G(heterozygot)
Mittel
|
Reguliert die Fettverbrennung in Fettzellen und die Verwertung von Depotfett. |
| MC4R rs17782313 | C/C(homozygot)
Ungünstig
|
Zentral an der Steuerung von Appetit-, Hunger- und Sättigungssignalen im Gehirn beteiligt. |
| FTO rs1121980 | G/G(homozygot)
Ungünstig
|
Beeinflusst Körpergewicht und Taillenumfang; das A-Allel spricht statistisch stärker auf körperliche Aktivität an. |
| FTO rs9939609 | T/T(homozygot)
Günstig
|
Beeinflusst BMI, Körperfettmasse und Taillenumfang, besonders bei hoher Zufuhr gesättigter Fettsäuren. |
| PPARG rs1801282 | C/C(homozygot)
Günstig
|
Reguliert Fettzellbildung, -speicherung und Insulinsensitivität; beeinflusst Appetit und Sättigung. |
| APOA5 rs662799 | G/G(homozygot)
Ungünstig
|
Reguliert den Abbau von Triglyceriden im Blut und beeinflusst die Blutfettwerte. |
| TCF7L2 rs7903146 | C/C(homozygot)
Günstig
|
Beeinflusst die Insulinausschüttung nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten. |
| TFAP2B rs987237 | A/A(homozygot)
Ungünstig
|
An der Regulation des Körpergewichts und der Fettverteilung beteiligt. |
| LPL rs1121923 | A/A(homozygot)
Ungünstig
|
Baut Fette aus dem Blut ab; beeinflusst HDL-Cholesterin und die Blutfettwerte. |
| IL-6 rs1800795 | C/G(heterozygot)
Mittel
|
Zentraler Botenstoff der Entzündungsregulation; beeinflusst Blutfette, Appetit und Hautelastizität. |
| SLC6A14 rs2011198 | A/A(homozygot)
Günstig
|
Transportiert Aminosäuren; beeinflusst Appetit, Sättigung und Serotoninversorgung. |
| LEPR rs9436740 | T/T(homozygot)
Ungünstig
|
Vermittelt das Sättigungssignal des Hormons Leptin. |
| GC rs2282679 | G/T(heterozygot)
Mittel
|
Beeinflusst den Transport von Vitamin D im Blut. |
| ACE rs4341 | C/C(homozygot)
ohne Wertung
|
Teil des Renin-Angiotensin-Systems; beeinflusst Ausdauer-/Kraftveranlagung und Salzsensitivität. |
| ACTN3 rs1815739 | T/T(homozygot)
ohne Wertung
|
Beeinflusst die Muskelfaser-Zusammensetzung (schnelle vs. langsame Fasern). |
| AQP3 rs17553719 | T/T(homozygot)
Günstig
|
Beeinflusst den Feuchtigkeitstransport in der Haut (Hauttrockenheit). |
| rs1800566 | A/A(homozygot)
Ungünstig
|
Trägt zur antioxidativen Kapazität der Zellen bei. |
| SOD2 rs4880 | G/G(homozygot)
Günstig
|
Wichtiges antioxidatives Enzym, schützt Zellen vor oxidativem Stress. |
| MTHFR rs1801133 | A/G(heterozygot)
Mittel
|
Schlüsselenzym im Folat- und Methylierungsstoffwechsel; beeinflusst den Homocysteinspiegel. |
| COL3A1 rs1801184 | C/T(heterozygot)
Mittel
|
Steuert Bildung und Struktur von Kollagen Typ III – relevant für Hautelastizität, Gewebestabilität und Wundheilung. |
Ernährungs- & Lebensgewohnheiten
Das Radar zeigt, wie nah Ihre aktuellen Gewohnheiten an wissenschaftlichen Referenzwerten liegen.
So lesen Sie das Radar: Je weiter außen ein Faktor liegt, desto günstiger ist der berechnete Wert. Der Maximalwert pro Faktor beträgt 10. Die Darstellung ergänzt die Laborergebnisse um ausgewählte Lebensstilfaktoren und ist keine individuelle Diagnose.
Bei Erkrankungen oder besonderen Lebensphasen größere Ernährungsänderungen bitte ärztlich begleiten.
Die beiden folgenden Werte fassen die Radar-Faktoren in zwei Gruppen zusammen: Ernährung (7 Faktoren) und Lebensstil (6 Faktoren). Jeder Wert gibt an, wie viel Prozent der in der jeweiligen Gruppe maximal erreichbaren Punktzahl erreicht wurden (100 % = Maximalwert 10 auf allen Faktoren der Gruppe).
Ernährung
Ihr Ernährungs-Score beträgt 64 von 100 Punkten und liegt im mittleren Bewertungsbereich. In einzelnen berücksichtigten Ernährungsgewohnheiten besteht Verbesserungspotenzial.
Lebensstil
Ihr Lebensstil-Score beträgt 67 von 100 Punkten und liegt im mittleren Bewertungsbereich. In einzelnen berücksichtigten Lebensstilfaktoren besteht Verbesserungspotenzial.
Ihre Interventionen im Überblick
Diese Übersicht fasst die konkreten Interventionen aus Ihren Einzelergebnissen zusammen und zeigt zusätzlich, welcher Marker der jeweiligen Empfehlung zugrunde liegt.
| Wirkstoff | Aus Marker | Lebensmittelquelle | Menge | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| EPA & DHA direkt | Blutfette & FettsäurestoffwechselOmega-3-Versorgung | fetter Seefisch (Lachs, Makrele, Hering); alternativ Algenöl | 2x/Woche Fisch oder täglich Algenöl | Umgeht die eingeschränkte FADS1-Umwandlung |
| Pflanzliche Omega-3-Quellen | Blutfette & FettsäurestoffwechselOmega-3-Versorgung | Leinöl, Walnüsse, Chiasamen | zusätzlich, nicht als einzige Quelle | Werden nur teilweise in die aktiven Formen EPA und DHA umgewandelt |
| Ausdaueranteil | Gewichtsverlust durch Sport (FTO rs1121980) | Radfahren, Laufen, Schwimmen | 2–3×/Woche | Verbessert Sauerstoffversorgung und Grundlagenausdauer |
| Ausreichend Schlaf | Schwierigkeiten beim Gewichtsverlust | — | 7–9 Std./Nacht | Schlafmangel senkt die Leptinsensitivität zusätzlich |
| Ernährung & Sport kombinieren | Gewichtsverlust durch Sport (FTO rs1121980) | siehe Metabotyp-Empfehlung | individuell | Zusätzlich zu Ausdauer und Krafttraining ist Ernährung ein wirksamer Hebel zur Gewichtsabnahme |
| Kombiniertes Training | Schwierigkeiten beim Gewichtsverlust | Ausdauer + Kraft | 2–3×/Woche | Fördert die Fettmobilisierung über PLIN1 |
| Kraftanteil | Schwierigkeiten beim Gewichtsverlust | Ganzkörper-Krafttraining | 2×/Woche | Erhält Muskelmasse und unterstützt die Stoffwechselaktivität |
| Methionin | LINE-1 | Paranüsse, Sesam, Soja, Erbsen, grünes Blattgemüse | täglich | Direkter Einfluss auf die Methylgruppen-Donatoren |
| Omega-6 begrenzen | Omega-3-Versorgung | Sonnenblumen-, Distel- und Maiskeimöl sparsam einsetzen | im Alltag | Ein günstiges Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis verbessert die Verwertung |
| Ungesättigte Fette | Blutfette & Fettsäurestoffwechsel | Olivenöl, Nüsse, Avocado | täglich | Unterstützt ein günstiges Blutfettprofil |
| Zucker & Weißmehl reduzieren | Blutfette & Fettsäurestoffwechsel | Durch Vollkorn ersetzen | im Alltag | Wirkt erhöhten Triglyceriden (APOA5) entgegen |
| Ballaststoffe | LINE-1Adipositas-RisikoGestörte Hunger-/Sättigungsregulation | Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse | mind. 30 g/Tag | Verlängert die Sättigung, stabilisiert den Blutzucker |
| Antioxidantien | Antioxidative KapazitätHautentzündung (IL-6)Hautelastizität & Wundheilung (COL3A1)Oxidativer Zellschutz (SOD2) | Beeren, buntes Gemüse, grüner Tee | täglich | Unterstützt die zelluläre Abwehr freier Radikale |
| Folat | LINE-1miR-21 | grünes Blattgemüse, Tomate, Hülsenfrüchte, Nüsse, Sprossen | täglich | Bei Bedarf 2 Monate als Methylfolat (5-MTHF) supplementieren |
| Vitamin B12 (Cobalamin) | LINE-1B-Vitamine | Eier, Käse, Fisch, Milchprodukte, fermentierte Lebensmittel; vegan gezielt supplementieren | täglich | Notwendig für die Regeneration von aktivem Folat |
| Vitamin B2 (Riboflavin) | LINE-1B-Vitamine | Eier, Milchprodukte, Vollkorn | täglich | Direkter Kofaktor des MTHFR-Enzyms und der Methylierung |
| Vitamin B6 (Pyridoxin) | LINE-1B-Vitamine | Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Bananen | täglich | Wichtig für den Aminosäure- und Homocysteinstoffwechsel |
| Protein pro Mahlzeit | Adipositas-RisikoHeißhungerattacken | Eier, Hülsenfrüchte, Fisch, Fleisch, Tofu | 20–30 g/Mahlzeit | Stärkstes bekanntes Sättigungssignal |
| Vitamin D | Vitamin DmiR-21 | fetter Fisch, Eier; Sonnenlicht (15–20 Min./Tag) | regelmäßig, Spiegel prüfen | Bei eingeschränktem Transport lohnt sich eine Kontrolle, v. a. im Winter; wichtig für die Immunregulation |
| Regelmäßige Bewegung | Adipositas-RisikoSchwierigkeiten, das Gewicht zu haltenmiR-155 | — | 150 Min./Woche | Kann genetisch bedingte Effekte nachweislich abschwächen |
| Aktives Folat (5-MTHF) | Folat-SNP | ggf. als Nahrungsergänzung | nach ärztlicher Abstimmung | Umgeht die eingeschränkte MTHFR-Umwandlung direkt |
| Bewegung nach dem Essen | Diabetes-Risiko | kurzer Spaziergang | 10–15 Min. | Verbessert die Insulinsensitivität messbar |
| Langsames, achtsames Essen | Gestörte Hunger-/Sättigungsregulation | — | mind. 20 Min./Mahlzeit | Gibt dem verzögerten Sättigungssignal Zeit |
| Lycopin | miR-21 | Tomaten, Melone, Karotten, Papaya | täglich | Carotinoid mit antioxidativer Wirkung |
| Niedriger glykämischer Index | Diabetes-Risiko | Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse | bei jeder Hauptmahlzeit | Vermeidet starke Blutzuckerspitzen |
| Omega-3-Fettsäuren | Hautentzündung (IL-6) | Lachs, Leinsamen, Walnüsse | 2×/Woche Fisch | Unterstützt die Hautbarriere und wirkt IL-6-bedingter Entzündung entgegen |
| Regelmäßige Mahlzeiten | Heißhungerattacken | — | 3 feste Zeiten/Tag | Reduziert Blutzuckerschwankungen, die Heißhunger begünstigen |
| Stabile Mahlzeitenzeiten | Schwierigkeiten, das Gewicht zu halten | — | täglich gleiche Zeiten | Unterstützt die hormonelle Rhythmik |
| Vitamin C | Hautelastizität & Wundheilung (COL3A1) | Paprika, Zitrusfrüchte, Sanddorn, Beeren, Brokkoli | täglich | Essenzieller Kofaktor der Kollagensynthese |
| Vitamin E | miR-21 | Weizenkeimöl, Nüsse, Spinat, Brokkoli | täglich | Antioxidativ, schützt die Zellmembranen |
| Vitamin K2 | Vitamin D | fermentierte Lebensmittel, Eigelb, Hartkäse | täglich | Unterstützt die Wirkung von Vitamin D im Knochen- und Gefäßstoffwechsel |
| Zink | miR-21 | Kürbiskerne, Haferflocken, Linsen, Käse | täglich | Bei guter Zinkversorgung steigt dieser Wert – er unterstützt Wundheilung und Bindegewebsaufbau. |
| Resveratrol | miR-21TNF-α | Traubenschalen, Himbeerkerne, Heidelbeeren, Erdnüsse | 1 Portion Beeren/Tag | Reguliert Immunzellen, hemmt den NF-κB-Signalweg |
| Ausreichend trinken | SalzsensitivitätHautfeuchtigkeit (AQP3) | Wasser, ungesüßter Tee | mind. 1,5–2 l/Tag | Unterstützt die Ausscheidung von Natrium über die Nieren und die Aquaporin-vermittelte Feuchtigkeitsregulation |
| Quercetin | TNF-αmiR-155 | Zwiebeln, Knoblauch, Kapern, Schnittlauch | täglich | Zwiebeln nach dem Schneiden 10 Min. stehen lassen erhöht den Gehalt |
| Curcumin | TNF-α | Kurkuma mit schwarzem Pfeffer | 1 TL täglich | Hemmt DNA-Methyltransferasen, stark entzündungshemmend |
| Fasten-Phasen | miR-155 | verlängerte nächtliche Essenspause | individuell, nach Rücksprache | Unterstützt die Aktivierung von braunem Fettgewebe |
| Kalium aus Gemüse & Obst | Salzsensitivität | Bananen, Kartoffeln, grünes Gemüse | täglich | Wirkt salzbedingten Wassereinlagerungen entgegen |
| Kältereize | miR-155 | kalte Duschen, Eisbaden, kühle Räume | regelmäßig, kurz | Aktiviert braunes bzw. beiges Fettgewebe |
| Phloretin | TNF-α | Äpfel, Birnen, Erdbeeren | täglich | Reguliert IL-6/-8 und TNF-α über epigenetische Mechanismen |
| Salzzufuhr im Blick behalten | Salzsensitivität | verarbeitete Lebensmittel, Fertigprodukte | max. 6 g Salz/Tag | Reduziert Wassereinlagerungen und Blutdruckschwankungen |
| Sulforaphan | TNF-α | Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Kohlrabi, Kresse | 3–4×/Woche | Antimikrobiell, entzündungshemmend, antioxidativ |
Ihre beeinflussbaren Werte im Verlauf
Nur die epigenetischen Werte verändern sich über die Zeit, während die Gene gleich bleiben. Die bisherigen Messungen sind in den Diagrammen als durchgehender, dunkler Strang dargestellt. Ab der letzten Messung zeigt die grüne Linie Ihr Zielszenario bei konsequenter Umsetzung der Empfehlungen. Sie dienen der Verlaufsdarstellung und stellen keine Prognose dar.
LINE-1
DNA-Stabilität · Marker für die globale DNA-Regulation. Höher (Richtung 9) ist besser.
TNF-α
Entzündungsregulation · DNA-Methylierung der TNF-α-Genregion. Höher (Richtung 9) ist besser.
miR-21
Entzündungs- und Mikronährstoff-assoziierte miRNA. Höher (Richtung 9) ist besser.
miR-155
Einfluss auf die FTO-Regulation und die Fettgewebsbildung. Höher (Richtung 9) ist besser.
Wie Sie diesen Befund lesen
Dieser Report kombiniert zwei Ebenen: Ihre Genetik (angeboren, unveränderlich) und Ihre Epigenetik (durch Lebensstil beeinflussbar). Hier erklären wir beide Ebenen und wie die Skalen zu lesen sind.
Ihr Stoffwechsel ist keine einzelne Größe. Er entsteht aus dem Zusammenspiel Ihrer angeborenen Veranlagung – etwa für Appetitregulation, Fett- und Zuckerstoffwechsel – und der aktuellen Aktivität dieser Gene.
Wir analysieren 22 Genvarianten (SNPs) und 4 epigenetische Werte – zwei Methylierungs- und zwei microRNA-Marker – aus wenigen Tropfen Blut. So verbinden wir Ihre angeborene Veranlagung mit dem, was Sie aktuell beeinflussen können.
Ihre Gene: Was wird gemessen?
Ihre Gene bilden den Bauplan Ihres Stoffwechsels. Sie beeinflussen zum Beispiel, wie effizient Sie Kohlenhydrate, Fette und Proteine verwerten, wie Ihr Appetit reguliert wird und wie Ihr Körper mit Vitaminen und Salz umgeht. Diese Veranlagungen sind angeboren und bleiben ein Leben lang gleich.
SNP
Eine einzelne, gut untersuchte Abweichung an einer bestimmten Stelle Ihrer DNA – sie macht mit aus, was Ihren Code an dieser Position individuell prägt.
3 Ausprägungen
Pro SNP sind drei Genotypen möglich – ohne Zwischenstufen. Ein Teil davon wird als günstig, mittel oder ungünstig eingestuft, andere beschreiben lediglich eine Veranlagung ohne Bewertung.
Ihr Profil
Mehrere SNPs zusammen ergeben Ihren Metabotyp und die weiteren Auswertungen in diesem Report.
Ihre 4 epigenetischen Werte
Epigenetische Marker zeigen nicht, welche Gene Sie besitzen, sondern wie aktiv diese gerade sind. Beeinflusst wird diese Aktivität unter anderem durch Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress – anders als Ihre Gene selbst sind diese Werte daher veränderbar. Gemessen werden zwei Methylierungs- und zwei microRNA-Werte:
| Wert | Ebene | Was er zeigt |
|---|---|---|
| LINE-1 | Methylierung | LINE-1-Elemente machen rund 20 % des menschlichen Genoms aus. Ihre Methylierung gilt als Marker für die globale DNA-Regulation und -Stabilität. |
| TNF-α Entzündungsregulation |
Methylierung | DNA-Methylierung der TNF-α-Genregion – ein Hinweis auf die Regulation dieses Gens, nicht der akute Entzündungswert im Blut. |
| miR-21 | microRNA | Entzündungs- und Mikronährstoff-assoziierte microRNA; Biomarker für das Stoffwechselgeschehen. |
| miR-155 | microRNA | Zentraler Regulator von Immun- und Entzündungsantworten; beeinflusst die Bildung von energieverbrauchendem braunem/beigem Fettgewebe. |
Wie lese ich die Skalen?
Genetische Auswertungen · drei Einstufungen
Hier gibt es keine Skala. Ein Teil der Varianten wird als günstig, mittel oder ungünstig eingestuft, andere beschreiben lediglich eine Veranlagung ohne Bewertung. Fasst eine Auswertung mehrere bewertete Gene zusammen, zählt jede günstige Variante 2 Punkte, jede Mischform 1 Punkt und jede ungünstige Variante 0 Punkte – der Durchschnitt ergibt wieder eine der drei Einstufungen.
Epigenetische Werte · 1–9
Die Level-Skala läuft von 1 rot links → 9 grün rechts: 1–3 rot (außerhalb des optimalen Bereichs), 4–6 gelb (moderat), 7–9 grün (optimal). Höher ist besser.