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Metabolic Health
Ihre epigenetischen Marker

Übersicht

Dieser Reiter zeigt Ihre epigenetischen Marker, also Werte, die durch Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress beeinflusst werden. Anders als die Gene können sich diese vier Werte im Laufe der Zeit verändern.

Hinweis: Ihre genetischen Marker (angeboren, unveränderlich) finden Sie in den Reitern mit „Genetik" – z. B. Metabotyp, Sport, Diabetes & Adipositas, Ernährungstyp, Vitaminaufnahme, Omega 3 und Nutrikosmetik.

Ihre 4 epigenetischen Werte

Alle vier Werte laufen auf derselben Ampel 1–9: 1 rot links → 9 grün rechts (1–3 rot, 4–6 gelb, 7–9 grün). Details in den Reitern „Epigenetik".

Marker Ihr Wert Referenz Einordnung
LINE-1 · Methylierung 2 / 9 7–9
TNF-α · Methylierung 7 / 9 7–9
miR-21 · microRNA 4 / 9 7–9
miR-155 · microRNA 8 / 9 7–9
Makronährstoff-Verwertung · Genetik

Ihr Metabotyp: Balancierter Typ

Menschen verwerten Kohlenhydrate, Fett und Protein unterschiedlich gut. Ihr Metabotyp zeigt eine mögliche Tendenz, worauf Ihr Körper eher gut anspricht.

Ihr Metabotyp
Balancierter Typ

Ihr Stoffwechsel bevorzugt keinen der drei Makronährstoffe besonders. Für Sie gilt damit die allgemeine Empfehlung, wie sie die DACH-Referenzwerte vorsehen: Kohlenhydrate als Basis, ergänzt um moderate Mengen Protein und Fett. Wichtiger ist bei Ihnen die Qualität der Lebensmittel: Vollwertigkeit, Vielfalt und ein hoher Gemüseanteil.

Ihre empfohlene Makronährstoffverteilung
Balanciert1900 kcal
Kohlenhydrate55%
Protein20%
Fett25%

Ihr individuell berechneter täglicher Energiebedarf: 1900 kcal.

Details zu den einzelnen Gen-Ergebnissen, aus denen Ihr Metabotyp berechnet wird, finden Sie im Reiter „Ernährungstyp – Genetik".

Die genetische Grundlage aller analysierten Gene sowie eine Erklärung der Skalen finden Sie im Reiter „Beschreibung".
Bewegung & Genetik

Sport – Genetik

Genvarianten in ACE und ACTN3 können eine Rolle dabei spielen, ob Ihr Körper tendenziell eher auf Ausdauer- oder Krafttraining anspricht. Wichtig zur Einordnung: Die genetische Veranlagung erklärt möglicherweise nur einen Teil des Unterschieds zwischen Kraft- und Ausdauerleistung. Training, Ernährung und Konsequenz dürften einen mindestens ebenso großen Einfluss haben. Es gibt kein genetisch "besser" oder "schlechter", nur unterschiedliche Veranlagungen.

Ausdauer- oder Kraftsport

Ihre Veranlagung: Ausdauer ↔ Kraft

Ausdauertypeher AusdauerMischtypeher KraftKrafttyp
Ausdauertyp

Die genetischen Marker deuten auf eine Veranlagung hin, die mit einer hocheffizienten Sauerstoffversorgung bei längeren Belastungen einhergehen kann. Dies bietet physiologische Voraussetzungen, die sich vorteilhaft auf Ausdauersportarten wie Marathon, Triathlon oder Radsport auswirken können.

Ausdauer-/Krafttyp-Gene · Veranlagung je Gen (ohne Wertung)
Gen Ihr Genotyp Veranlagung
ACE rs4341 C/C(homozygot) Ausdauer
Ihre ACE-Ausprägung geht mit einer niedrigeren Aktivität des ACE-Enzyms einher, das den Gefäßtonus und die Sauerstoffversorgung der Muskulatur mitbeeinflusst. Sie wird in Studien häufiger bei Ausdauersportlern beobachtet und einer Tendenz zur Ausdauerveranlagung zugeordnet.
ACTN3 rs1815739 T/T(homozygot) Ausdauer
Bei Ihrer ACTN3-Ausprägung wird kein funktionsfähiges Alpha-Actinin-3 gebildet; die Funktion wird weitgehend von verwandten Proteinen übernommen. Diese Variante wird in Studien häufiger im Ausdauerbereich beobachtet, ein Nachteil für Kraft- oder Sprintleistung ist damit aber nicht verbunden.
Eigenständiger Marker · FTO rs1121980

Gewichtsverlust durch Sport

FTO rs1121980 als eigenständiger Marker: Dieser Wert kann einen Hinweis darauf geben, wie stark Sport allein bei Ihnen zum Gewichtsverlust beitragen könnte.
G/G(homozygot)
Ungünstig
Wie stark Sport allein bei Ihnen zum Gewichtsverlust beitragen könnte
↘
Erhöhter Unterstützungsbedarf
Ihre Ausprägung spricht dafür, dass Sport allein bei Ihnen etwas langsamer zu Gewichtsverlust führt als bei anderen Genotypen. Der Effekt auf Fitness und Stoffwechselgesundheit bleibt bestehen – für eine Gewichtsreduktion lohnt sich die Kombination aus Bewegung und Ernährungsanpassung besonders.
Ihre Intervention
Ausdaueranteil Radfahren, Laufen, Schwimmen 2–3×/Woche Verbessert Sauerstoffversorgung und Grundlagenausdauer
Ernährung & Sport kombinieren siehe Metabotyp-Empfehlung individuell Zusätzlich zu Ausdauer und Krafttraining ist Ernährung ein wirksamer Hebel zur Gewichtsabnahme
Stoffwechsel & Genetik

Diabetes- & Adipositas-Risiko

Genetische Veranlagung für Übergewicht und den Blutzuckerstoffwechsel – als Ausgangspunkt für gezielte Ernährung.

Stoffwechselfaktor

Adipositas-Risiko

Diese Auswertung fasst genetische Varianten zusammen, die mit einem erhöhten Risiko für Übergewicht in Verbindung stehen.
Mittel
Ihre Einstufung für diese Auswertung
→
Moderater Unterstützungsbedarf
Ihr Ergebnis spricht für einen moderat erhöhten genetischen Hintergrund, dies ist gut zu adressieren über Mahlzeitenstruktur, Ballaststoffe und regelmäßige Bewegung.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp und dessen Einstufung
FTO rs9939609 T/T(homozygot) Günstig
Über diesen SNP besteht kein erhöhtes Risiko für hohen BMI und Körperfettanteil.
PPARG rs1801282 C/C(homozygot) Günstig
Fettzellbildung, Fettspeicherung und Insulinsensitivität arbeiten regulär.
MC4R rs17782313 C/C(homozygot) Ungünstig
Es besteht eine erhöhte Neigung zu verarbeiteter und fettreicher Kost; das Gewicht ist schwerer zu halten. Eine feste Mahlzeitenstruktur und proteinreiche Mahlzeiten sind besonders wirksam.
TCF7L2 rs7903146 C/C(homozygot) Günstig
Die Insulinausschüttung nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten arbeitet regulär.
SLC6A14 rs2011198 A/A(homozygot) Günstig
Aminosäuretransport und Serotoninversorgung arbeiten regulär.
TFAP2B rs987237 A/A(homozygot) Ungünstig
Eine proteinbetonte Diät führt bei Ihnen zu wenig Gewichtsverlust. Empfohlen werden gesunde Fette.
Ihre Intervention
Ballaststoffe Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse mind. 30 g/Tag Verlängert die Sättigung, stabilisiert den Blutzucker
Protein pro Mahlzeit Eier, Hülsenfrüchte, Fisch, Fleisch, Tofu 20–30 g/Mahlzeit Stärkstes bekanntes Sättigungssignal
Regelmäßige Bewegung — 150 Min./Woche Kann genetisch bedingte Effekte nachweislich abschwächen
Stoffwechselfaktor

Diabetes-Risiko

Diese Gene stehen mit der Insulinausschüttung, der Insulinsensitivität und dem Blutzuckerstoffwechsel in Zusammenhang.
Mittel
Ihre Einstufung für diese Auswertung
→
Moderater Unterstützungsbedarf
Ihr Wert liegt im mittleren Bereich, die Kohlenhydratqualität und regelmäßige Bewegung sind bei Ihnen besonders wirksame Stellschrauben
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp und dessen Einstufung
IL-6 rs1800795 C/G(heterozygot) Mittel
Es besteht eine mittlere Entzündungsneigung – eine entzündungshemmende Ernährung unterstützt.
TCF7L2 rs7903146 C/C(homozygot) Günstig
Die Insulinausschüttung nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten arbeitet regulär.
ADRB3 rs4994 A/G(heterozygot) Mittel
Die Fettverbrennung in den Fettzellen (Lipolyse) ist leicht reduziert. Auf die Fettqualität zu achten, lohnt sich.
MC4R rs17782313 C/C(homozygot) Ungünstig
Es besteht eine erhöhte Neigung zu verarbeiteter und fettreicher Kost; das Gewicht ist schwerer zu halten. Eine feste Mahlzeitenstruktur und proteinreiche Mahlzeiten sind besonders wirksam.
PPARG rs1801282 C/C(homozygot) Günstig
Fettzellbildung, Fettspeicherung und Insulinsensitivität arbeiten regulär.
Ihre Intervention
Niedriger glykämischer Index Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse bei jeder Hauptmahlzeit Vermeidet starke Blutzuckerspitzen
Bewegung nach dem Essen kurzer Spaziergang 10–15 Min. Verbessert die Insulinsensitivität messbar
Stoffwechsel & Genetik

Ernährungstyp

Sättigung, Heißhunger und die Neigung, Gewicht zu verlieren oder zu halten – Ihre genetischen Stellschrauben rund ums Essverhalten.

Stoffwechselfaktor

Heißhungerattacken

Diese Gene können mit Heißhunger und der Neigung zu spontanen, ungeplanten Essimpulsen in Zusammenhang stehen.
Mittel
Ihre Einstufung für diese Auswertung
→
Moderater Unterstützungsbedarf
Ihr Wert spricht für eine mittlere Neigung zu Heißhunger. Eine regelmäßige Mahlzeitenstruktur und Proteinzufuhr sind hier Ihre wirksamsten Hebel.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp und dessen Einstufung
MC4R rs17782313 C/C(homozygot) Ungünstig
Es besteht eine erhöhte Neigung zu verarbeiteter und fettreicher Kost; das Gewicht ist schwerer zu halten. Eine feste Mahlzeitenstruktur und proteinreiche Mahlzeiten sind besonders wirksam.
FTO rs9939609 T/T(homozygot) Günstig
Über diesen SNP besteht kein erhöhtes Risiko für hohen BMI und Körperfettanteil.
LEPR rs9436740 T/T(homozygot) Ungünstig
Es besteht mehr Appetit und eine höhere Nahrungsaufnahme bei niedrigerem Energieumsatz.
SLC6A14 rs2011198 A/A(homozygot) Günstig
Aminosäuretransport und Serotoninversorgung arbeiten regulär.
PPARG rs1801282 C/C(homozygot) Günstig
Fettzellbildung, Fettspeicherung und Insulinsensitivität arbeiten regulär.
Ihre Intervention
Protein pro Mahlzeit Eier, Hülsenfrüchte, Fisch, Fleisch, Tofu 20–30 g/Mahlzeit Stärkstes bekanntes Sättigungssignal
Regelmäßige Mahlzeiten — 3 feste Zeiten/Tag Reduziert Blutzuckerschwankungen, die Heißhunger begünstigen
Stoffwechselfaktor

Gestörte Hunger-/Sättigungsregulation

MC4R, LEPR und FTO stehen gemeinsam mit der Regulation von Hunger und Sättigung in Zusammenhang und können damit eine Rolle dabei spielen, wie stark Hunger- und Sättigungssignale wahrgenommen werden.
Mittel
Ihre Einstufung für diese Auswertung
→
Moderater Unterstützungsbedarf
Ihre Ausprägung spricht für ein etwas verzögertes Sättigungssignal, langsames, achtsames Essen gibt diesem Signal die nötige Zeit.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp und dessen Einstufung
MC4R rs17782313 C/C(homozygot) Ungünstig
Es besteht eine erhöhte Neigung zu verarbeiteter und fettreicher Kost; das Gewicht ist schwerer zu halten. Eine feste Mahlzeitenstruktur und proteinreiche Mahlzeiten sind besonders wirksam.
LEPR rs9436740 T/T(homozygot) Ungünstig
Es besteht mehr Appetit und eine höhere Nahrungsaufnahme bei niedrigerem Energieumsatz.
FTO rs1121980 G/G(homozygot) Günstig
Die Analyse zeigt Marker, bei denen das Körpergewicht statistisch stärker auf körperliche Aktivität ansprechen kann. Regelmäßiges Training kann hier ein besonders wirksamer Hebel sein, um Stoffwechselprozesse positiv zu unterstützen.
Ihre Intervention
Langsames, achtsames Essen — mind. 20 Min./Mahlzeit Gibt dem verzögerten Sättigungssignal Zeit
Ballaststoffe Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse mind. 30 g/Tag Verlängert die Sättigung, stabilisiert den Blutzucker
Stoffwechselfaktor

Schwierigkeiten beim Gewichtsverlust

Diese Gene stehen damit in Zusammenhang, wie leicht oder stark Ihr Stoffwechsel auf ein Energiedefizit ansprechen kann und ob Sie dadurch tendenziell leichter Gewicht verlieren können.
Ungünstig
Ihre Einstufung für diese Auswertung
↘
Erhöhter Unterstützungsbedarf
Ihre Ausprägung spricht für einen erhöhten Unterstützungsbedarf bei Schlaf und Leptin-Sensitivität, kein Hindernis, aber ein Bereich, in dem sich Konsequenz besonders auszahlt.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp und dessen Einstufung
ADRB3 rs4994 A/G(heterozygot) Mittel
Die Fettverbrennung in den Fettzellen (Lipolyse) ist leicht reduziert. Auf die Fettqualität zu achten, lohnt sich.
LEPR rs9436740 T/T(homozygot) Ungünstig
Es besteht mehr Appetit und eine höhere Nahrungsaufnahme bei niedrigerem Energieumsatz.
MC4R rs17782313 C/C(homozygot) Ungünstig
Es besteht eine erhöhte Neigung zu verarbeiteter und fettreicher Kost; das Gewicht ist schwerer zu halten. Eine feste Mahlzeitenstruktur und proteinreiche Mahlzeiten sind besonders wirksam.
PLIN1 rs894160 C/T(heterozygot) Mittel
Die Fettmobilisierung ist leicht reduziert – eine kohlenhydratbetonte Ernährung kann unterstützend wirken.
Ihre Intervention
Kraftanteil Ganzkörper-Krafttraining 2×/Woche Erhält Muskelmasse und unterstützt die Stoffwechselaktivität
Kombiniertes Training Ausdauer + Kraft 2–3×/Woche Fördert die Fettmobilisierung über PLIN1
Ausreichend Schlaf — 7–9 Std./Nacht Schlafmangel senkt die Leptinsensitivität zusätzlich
Stoffwechselfaktor

Schwierigkeiten, das Gewicht zu halten

Diese Gene beeinflussen die Neigung zum Jo-Jo-Effekt nach einer Gewichtsveränderung.
Mittel
Ihre Einstufung für diese Auswertung
→
Moderater Unterstützungsbedarf
Ihr Ergebnis liegt im mittleren Bereich, stabile Routinen bei Mahlzeiten und Bewegung helfen, ein erreichtes Gewicht zu halten.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp und dessen Einstufung
ADRB3 rs4994 A/G(heterozygot) Mittel
Die Fettverbrennung in den Fettzellen (Lipolyse) ist leicht reduziert. Auf die Fettqualität zu achten, lohnt sich.
TCF7L2 rs7903146 C/C(homozygot) Günstig
Die Insulinausschüttung nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten arbeitet regulär.
MC4R rs17782313 C/C(homozygot) Ungünstig
Es besteht eine erhöhte Neigung zu verarbeiteter und fettreicher Kost; das Gewicht ist schwerer zu halten. Eine feste Mahlzeitenstruktur und proteinreiche Mahlzeiten sind besonders wirksam.
Ihre Intervention
Stabile Mahlzeitenzeiten — täglich gleiche Zeiten Unterstützt die hormonelle Rhythmik
Regelmäßige Bewegung — 150 Min./Woche Kann genetisch bedingte Effekte nachweislich abschwächen
Stoffwechsel & Genetik

Vitaminaufnahme

Wie gut Ihr Körper Vitamin D verwertet und Folat in seine aktive Form umwandelt – inkl. Bedarf an B-Vitaminen.

Stoffwechselfaktor

Vitamin D

Der GC-SNP steht mit der Funktion des Vitamin-D-bindenden Proteins in Zusammenhang, das Vitamin D im Blut transportiert – und kann damit eine Rolle dabei spielen, wie gut es in Ihren Zellen ankommt.
Mittel
Ihre Einstufung für diese Auswertung
→
Moderater Unterstützungsbedarf
Ihr Ergebnis spricht für einen moderat eingeschränkten Vitamin-D-Transport. Dies bedeutet nicht automatisch, dass ein Vitamin-D-Mangel vorliegt, kann jedoch insbesondere in den sonnenarmen Monaten eine Kontrolle des Vitamin-D-Blutspiegels sinnvoll machen.
Das zugrunde liegende Gen · Ihr Genotyp
GC rs2282679 G/T(heterozygot) Mittel
Der Vitamin-D-Transport ist leicht eingeschränkt, den Spiegel prüfen zu lassen, lohnt sich.
Ihre Intervention
Vitamin D fetter Fisch, Eier; Sonnenlicht (15–20 Min./Tag) regelmäßig, Spiegel prüfen Bei eingeschränktem Transport lohnt sich eine Kontrolle, v. a. im Winter; wichtig für die Immunregulation
Vitamin K2 fermentierte Lebensmittel, Eigelb, Hartkäse täglich Unterstützt die Wirkung von Vitamin D im Knochen- und Gefäßstoffwechsel
Stoffwechselfaktor

Folat

MTHFR ist ein Schlüsselenzym im Folatstoffwechsel und beeinflusst, wie gut Sie Folat aus der Nahrung in seine aktive Form umwandeln können.
Mittel
Ihre Einstufung für diese Auswertung
→
Moderater Unterstützungsbedarf
Ihre MTHFR-Ausprägung spricht für eine teilweise eingeschränkte Umwandlung von Folat in seine aktive Form (5-MTHF). Der Bedarf an Folat aus der Nahrung ist bei Ihnen leicht erhöht.
Das zugrunde liegende Gen · Ihr Genotyp
MTHFR rs1801133 A/G(heterozygot) Mittel
Die Umwandlung von Folat in 5-MTHF ist teilweise eingeschränkt. Der Folatbedarf ist erhöht.
Ihre Intervention
Aktives Folat (5-MTHF) ggf. als Nahrungsergänzung nach ärztlicher Abstimmung Umgeht die eingeschränkte MTHFR-Umwandlung direkt
Stoffwechselfaktor

B-Vitamine

MTHFR beeinflusst über den Methylierungsstoffwechsel auch den Bedarf an Vitamin B2, B6 und B12.
Mittel
Ihre Einstufung für diese Auswertung
→
Moderater Unterstützungsbedarf
Da MTHFR ein zentrales Enzym im Methylierungszyklus ist, wirkt sich Ihre Ausprägung auch auf den Bedarf an den B-Vitaminen aus, die als Kofaktoren arbeiten, vor allem B2, B6 und B12.
Das zugrunde liegende Gen · Ihr Genotyp
MTHFR rs1801133 A/G(heterozygot) Mittel
Die Umwandlung von Folat in 5-MTHF ist teilweise eingeschränkt. Der Folatbedarf ist erhöht.
Ihre Intervention
Vitamin B2 (Riboflavin) Eier, Milchprodukte, Vollkorn täglich Direkter Kofaktor des MTHFR-Enzyms und der Methylierung
Vitamin B6 (Pyridoxin) Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Bananen täglich Wichtig für den Aminosäure- und Homocysteinstoffwechsel
Vitamin B12 (Cobalamin) Eier, Käse, Fisch, Milchprodukte, fermentierte Lebensmittel; vegan gezielt supplementieren täglich Notwendig für die Regeneration von aktivem Folat
Stoffwechsel & Genetik

Omega 3 & Blutfette

Ihr Fettsäure- und Blutfettstoffwechsel: wie gut Sie Omega-3-Vorstufen verwerten und wie Ihre Blutfettwerte genetisch veranlagt sind.

Stoffwechselfaktor

Blutfette & Fettsäurestoffwechsel

Varianten in den Genen FADS1, APOA5 und LPL gehören zu den Faktoren, die Ihre Blutfettwerte mitprägen können.
Ungünstig
Ihre Einstufung für diese Auswertung
↘
Erhöhter Unterstützungsbedarf
Ihre Analyse zeigt in diesem Bereich Varianten, die auf eine erhöhte Veranlagung für ungünstige Blutfettwerte hindeuten können. Zwangsläufig entwickeln müssen sich diese nicht – Ernährung und Lebensstil haben hier einen erheblichen Einfluss.
Basierend auf diesen Genen · Ihr Genotyp und dessen Einstufung
FADS1 rs174547 C/C(homozygot) Ungünstig
Die Umwandlung von ALA in EPA und DHA ist bei Ihnen deutlich eingeschränkt, erhöhte Triglycerid- und niedrige HDL-Werte sind dadurch möglich. Empfehlenswert ist eine direkte Zufuhr von EPA und DHA über fetten Seefisch oder Algenöl, kombiniert mit einer ballaststoffreichen, fettarmen Ernährung.
APOA5 rs662799 G/G(homozygot) Ungünstig
Der Triglycerid-Abbau ist verändert. Es wird eine höhere Fettzufuhr empfohlen.
LPL rs1121923 A/A(homozygot) Ungünstig
Der Fettabbau aus dem Blut ist verändert. Laut HBC-Vorgabe wird eine höhere Zufuhr von gesunden Fetten empfohlen, was das HDL verbessert.
PPARG rs1801282 C/C(homozygot) Günstig
Fettzellbildung, Fettspeicherung und Insulinsensitivität arbeiten regulär.
Ihre Intervention
EPA & DHA direkt fetter Seefisch (Lachs, Makrele, Hering); alternativ Algenöl 2x/Woche Fisch oder täglich Algenöl Umgeht die eingeschränkte FADS1-Umwandlung
Pflanzliche Omega-3-Quellen Leinöl, Walnüsse, Chiasamen zusätzlich, nicht als einzige Quelle Werden nur teilweise in die aktiven Formen EPA und DHA umgewandelt
Ungesättigte Fette Olivenöl, Nüsse, Avocado täglich Unterstützt ein günstiges Blutfettprofil
Zucker & Weißmehl reduzieren Durch Vollkorn ersetzen im Alltag Wirkt erhöhten Triglyceriden (APOA5) entgegen
Stoffwechselfaktor

Omega-3-Versorgung

FADS1 steuert, wie gut Ihr Körper die pflanzliche Omega-3-Vorstufe ALA in die aktiven Fettsäuren EPA und DHA umwandeln kann. Diese Auswertung betrachtet ausschließlich diesen Umwandlungsschritt.
Ungünstig
Ihre Einstufung für diese Auswertung
↘
Erhöhter Unterstützungsbedarf
Ihre Ausprägung spricht für eine eingeschränkte Umwandlung von ALA in EPA und DHA. Pflanzliche Quellen allein reichen dann meist nicht aus – EPA und DHA direkt über fetten Seefisch oder ein Algenöl-Präparat aufzunehmen ist bei Ihnen deutlich wirksamer.
Das zugrunde liegende Gen · Ihr Genotyp
FADS1 rs174547 C/C(homozygot) Ungünstig
Die Umwandlung von ALA in EPA und DHA ist bei Ihnen deutlich eingeschränkt, erhöhte Triglycerid- und niedrige HDL-Werte sind dadurch möglich. Empfehlenswert ist eine direkte Zufuhr von EPA und DHA über fetten Seefisch oder Algenöl, kombiniert mit einer ballaststoffreichen, fettarmen Ernährung.
Ihre Intervention
EPA & DHA direkt fetter Seefisch (Lachs, Makrele, Hering); alternativ Algenöl 2x/Woche Fisch oder täglich Algenöl Umgeht die eingeschränkte FADS1-Umwandlung
Pflanzliche Omega-3-Quellen Leinöl, Walnüsse, Chiasamen zusätzlich, nicht als einzige Quelle Werden nur teilweise in die aktiven Formen EPA und DHA umgewandelt
Omega-6 begrenzen Sonnenblumen-, Distel- und Maiskeimöl sparsam einsetzen im Alltag Ein günstiges Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis verbessert die Verwertung
Stoffwechsel & Genetik

Salzsensitivität

Wie empfindlich Ihr Blutdruck und Ihr Wasserhaushalt auf Kochsalz reagieren – bestimmt über Ihre ACE-Ausprägung.

Stoffwechselfaktor

Salzsensitivität

Ihre ACE-Ausprägung zählt zu den Faktoren, die mitbestimmen können, wie empfindlich Blutdruck und Wasserhaushalt auf Kochsalz reagieren.
Günstig
Ihre Einstufung für diese Auswertung
↗
Günstiger Bereich – gut unterstützt
Ihre ACE-Ausprägung zeigt keine erhöhte Salzsensitivität. Grundsätzlich gilt: Wer salzreicher isst, sollte bewusst mehr trinken, damit überschüssiges Salz über die Nieren ausgeschieden werden kann.
Das zugrunde liegende Gen · Ihr Genotyp
ACE rs4341 C/C(homozygot) Günstig
Ihre ACE-Ausprägung wird üblicherweise mit einer normalen Empfindlichkeit gegenüber Kochsalz in Verbindung gebracht. Ein verstärktes Ansprechen von Blutdruck und Wasserhaushalt auf eine übliche Salzzufuhr erscheint damit weniger wahrscheinlich.
Ihre Intervention
Salzzufuhr im Blick behalten verarbeitete Lebensmittel, Fertigprodukte max. 6 g Salz/Tag Reduziert Wassereinlagerungen und Blutdruckschwankungen
Ausreichend trinken Wasser, ungesüßter Tee mind. 1,5–2 l/Tag Unterstützt die Ausscheidung von Natrium über die Nieren und die Aquaporin-vermittelte Feuchtigkeitsregulation
Kalium aus Gemüse & Obst Bananen, Kartoffeln, grünes Gemüse täglich Wirkt salzbedingten Wassereinlagerungen entgegen
Haut & Genetik

Nutrikosmetik

Hautelastizität, Kollagen, Feuchtigkeit und antioxidativer Schutz – wie Ernährung Ihr Hautbild von innen unterstützt.

Haut & Antioxidantien

Hautentzündung (IL-6)

IL-6 ist ein Botenstoff der Entzündungsregulation. Erhöhte Aktivität kann den Kollagenabbau in der Haut beschleunigen und die Hautalterung fördern.
Mittel
Ihre Einstufung für diese Auswertung
→
Moderater Unterstützungsbedarf
Ihre Ausprägung spricht für eine moderate Entzündungsneigung in der Haut, entzündungshemmende Ernährung wirkt sich bei Ihnen sichtbar auf das Hautbild aus.
Das zugrunde liegende Gen · Ihr Genotyp
IL-6 rs1800795 C/G(heterozygot) Mittel
Es besteht eine mittlere Entzündungsneigung – eine entzündungshemmende Ernährung unterstützt.
Ihre Intervention
Omega-3-Fettsäuren Lachs, Leinsamen, Walnüsse 2×/Woche Fisch Unterstützt die Hautbarriere und wirkt IL-6-bedingter Entzündung entgegen
Antioxidantien Beeren, buntes Gemüse, grüner Tee täglich Unterstützt die zelluläre Abwehr freier Radikale
Haut & Antioxidantien

Hautfeuchtigkeit (AQP3)

Aquaporine sind Wasserkanäle in der Haut, die den Feuchtigkeitstransport in den Hautzellen ermöglichen. Genetische Varianten können mitbestimmen, wie effizient dieser Transport abläuft – und damit, wie schnell die Haut zu Trockenheit neigt.
Günstig
Ihre Einstufung für diese Auswertung
↗
Günstiger Bereich – gut unterstützt
Ihr Wert liegt im günstigen Bereich, Ihre Haut kann Feuchtigkeit gut halten, eine normale Pflegeroutine reicht meist aus.
Das zugrunde liegende Gen · Ihr Genotyp
AQP3 rs17553719 T/T(homozygot) Günstig
Die Haut kann Feuchtigkeit gut halten.
Ihre Intervention
Ausreichend trinken Wasser, ungesüßter Tee mind. 1,5–2 l/Tag Unterstützt die Ausscheidung von Natrium über die Nieren und die Aquaporin-vermittelte Feuchtigkeitsregulation
Haut & Antioxidantien

Antioxidative Kapazität

Dieser Marker versorgt die Antioxidans-Systeme Ihrer Zellen mit der Energie, die sie zum Neutralisieren freier Radikale benötigen.
Ungünstig
Ihre Einstufung für diese Auswertung
↘
Erhöhter Unterstützungsbedarf
Ihre Ausprägung spricht für eine deutlich reduzierte antioxidative Kapazität, eine antioxidantienreiche Ernährung ist bei Ihnen besonders wirksam.
Das zugrunde liegende Gen · Ihr Genotyp
rs1800566 A/A(homozygot) Ungünstig
Die antioxidative Kapazität ist deutlich reduziert – eine antioxidantienreiche Ernährung ist besonders wirksam.
Ihre Intervention
Antioxidantien Beeren, buntes Gemüse, grüner Tee täglich Unterstützt die zelluläre Abwehr freier Radikale
Haut & Antioxidantien

Oxidativer Zellschutz (SOD2)

SOD2 ist ein zentrales antioxidatives Enzym in den Mitochondrien und schützt Zellen, inklusive Hautzellen, vor oxidativem Stress.
Günstig
Ihre Einstufung für diese Auswertung
↗
Günstiger Bereich – gut unterstützt
Ihre Ausprägung spricht für einen guten Schutz vor oxidativem Stress.
Das zugrunde liegende Gen · Ihr Genotyp
SOD2 rs4880 G/G(homozygot) Günstig
Es besteht ein guter zellulärer Schutz vor oxidativem Stress.
Ihre Intervention
Antioxidantien Beeren, buntes Gemüse, grüner Tee täglich Unterstützt die zelluläre Abwehr freier Radikale
Haut & Antioxidantien

Hautelastizität & Wundheilung (COL3A1)

COL3A1 kodiert Kollagen Typ III, ein Strukturprotein von Haut, Bindegewebe und Blutgefäßen. Varianten in diesem Gen können mitbestimmen, wie stabil und elastisch das Gewebe ist und wie gut die Wundheilung abläuft.
Mittel
Ihre Einstufung für diese Auswertung
→
Moderater Unterstützungsbedarf
Eine gute Versorgung mit den Bausteinen der Kollagensynthese unterstützt Sie zusätzlich.
Das zugrunde liegende Gen · Ihr Genotyp
COL3A1 rs1801184 C/T(heterozygot) Mittel
Die Kollagen-Typ-III-Struktur kann leicht verändert sein. Auf eine gute Versorgung mit Kollagen-Bausteinen zu achten, lohnt sich.
Ihre Intervention
Vitamin C Paprika, Zitrusfrüchte, Sanddorn, Beeren, Brokkoli täglich Essenzieller Kofaktor der Kollagensynthese
Antioxidantien Beeren, buntes Gemüse, grüner Tee täglich Unterstützt die zelluläre Abwehr freier Radikale
Epigenetischer Status

Epigenetik – Methylierung

Die DNA-Methylierung zeigt nicht, welche Gene Sie besitzen, sondern wie aktiv diese gerade sind. Beeinflusst wird die Aktivität unter anderem durch Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress. Anders als Ihre Gene selbst sind diese Werte veränderbar. Ihr Ergebnis ist damit eine Momentaufnahme, die Sie aktiv beeinflussen können. Angegeben auf einer Ampel-Skala: 1 rot links → 9 grün rechts.

Epigenetischer Status · Methylierung

LINE-1 · DNA-Stabilität

LINE-1-Elemente machen rund 20 % des menschlichen Genoms aus. Ihre Methylierung gilt als Marker für die globale DNA-Regulation und -Stabilität.
2 / 9
Ihr Wert (9 = optimal, 1 = außerhalb)
↘
Außerhalb des optimalen Bereichs
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · höher ist besser)
13579
2 / 9
Ihr Wert liegt außerhalb des optimalen Bereichs – die Methylierung ist niedrig. Eine verstärkte Zufuhr antioxidantienreicher Lebensmittel sowie der am Folat-Stoffwechsel beteiligten Nährstoffe ist bei Ihnen besonders wirksam.
Ihre Intervention
Folat grünes Blattgemüse, Tomate, Hülsenfrüchte, Nüsse, Sprossen täglich Bei Bedarf 2 Monate als Methylfolat (5-MTHF) supplementieren
Vitamin B2 (Riboflavin) Eier, Milchprodukte, Vollkorn täglich Direkter Kofaktor des MTHFR-Enzyms und der Methylierung
Vitamin B12 (Cobalamin) Eier, Käse, Fisch, Milchprodukte, fermentierte Lebensmittel; vegan gezielt supplementieren täglich Notwendig für die Regeneration von aktivem Folat
Methionin Paranüsse, Sesam, Soja, Erbsen, grünes Blattgemüse täglich Direkter Einfluss auf die Methylgruppen-Donatoren
Vitamin B6 (Pyridoxin) Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Bananen täglich Wichtig für den Aminosäure- und Homocysteinstoffwechsel
Ballaststoffe Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse mind. 30 g/Tag Verlängert die Sättigung, stabilisiert den Blutzucker
Epigenetischer Status · Methylierung

TNF-α · Entzündungsregulation

Dargestellt wird die DNA-Methylierung der TNF-α-Genregion – also ein Hinweis darauf, wie stark dieses Gen aktuell reguliert ist, nicht der akute Entzündungswert im Blut.
7 / 9
Ihr Wert (9 = optimal, 1 = außerhalb)
↗
Im optimalen Bereich
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · höher ist besser)
13579
7 / 9
Sie haben eine hohe Methylierung. Eine pflanzenbetonte, entzündungsarme Kost wirkt einem hohen TNF-α-Aufkommen weiterhin vorbeugend entgegen.
Ihre Intervention
Resveratrol Traubenschalen, Himbeerkerne, Heidelbeeren, Erdnüsse 1 Portion Beeren/Tag Reguliert Immunzellen, hemmt den NF-κB-Signalweg
Sulforaphan Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Kohlrabi, Kresse 3–4×/Woche Antimikrobiell, entzündungshemmend, antioxidativ
Quercetin Zwiebeln, Knoblauch, Kapern, Schnittlauch täglich Zwiebeln nach dem Schneiden 10 Min. stehen lassen erhöht den Gehalt
Curcumin Kurkuma mit schwarzem Pfeffer 1 TL täglich Hemmt DNA-Methyltransferasen, stark entzündungshemmend
Phloretin Äpfel, Birnen, Erdbeeren täglich Reguliert IL-6/-8 und TNF-α über epigenetische Mechanismen
Epigenetischer Status

Epigenetik – microRNA

microRNAs sind kleine Regulatoren, die die Aktivität Ihrer Gene fein steuern. Sie spiegeln das aktuelle Stoffwechsel- und Entzündungsgeschehen wider und sind über den Lebensstil beeinflussbar, genau wie die Methylierung. Angegeben auf einer Ampel-Skala: 1 rot links → 9 grün rechts.

Epigenetischer Status · microRNA

miR-21 · Entzündungs- und Mikronährstoff-assoziierte miRNA

Dieser Wert verschlechtert sich bei einem stärkeren Entzündungsgeschehen sowie bei schlechter Zink- und Folatversorgung. Er dient damit als Biomarker für das Entzündungs- und Mikronährstoffgeschehen in Ihrem Stoffwechsel.
4 / 9
Ihr Wert (9 = optimal, 1 = außerhalb)
→
Im mittleren Bereich
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · höher ist besser)
13579
4 / 9
Ihr Wert liegt im mittleren Bereich. Streben Sie einen normalen BMI an und achten Sie auf eine vermehrte Zink- und Folataufnahme, z. B. über Vollgetreide, Hülsenfrüchte, Ölsamen und Nüsse. Ballaststoffreiche Vollkornprodukte stärken zudem Ihre Darmflora und Ihr Immunsystem – reduzieren Sie im Gegenzug Ihren Konsum von verarbeitetem und rotem Fleisch.
Ihre Intervention
Zink Kürbiskerne, Haferflocken, Linsen, Käse täglich Bei guter Zinkversorgung steigt dieser Wert – er unterstützt Wundheilung und Bindegewebsaufbau.
Folat grünes Blattgemüse, Tomate, Hülsenfrüchte, Nüsse, Sprossen täglich Bei Bedarf 2 Monate als Methylfolat (5-MTHF) supplementieren
Vitamin E Weizenkeimöl, Nüsse, Spinat, Brokkoli täglich Antioxidativ, schützt die Zellmembranen
Lycopin Tomaten, Melone, Karotten, Papaya täglich Carotinoid mit antioxidativer Wirkung
Resveratrol Traubenschalen, Himbeerkerne, Heidelbeeren, Erdnüsse 1 Portion Beeren/Tag Reguliert Immunzellen, hemmt den NF-κB-Signalweg
Vitamin D fetter Fisch, Eier; Sonnenlicht (15–20 Min./Tag) regelmäßig, Spiegel prüfen Bei eingeschränktem Transport lohnt sich eine Kontrolle, v. a. im Winter; wichtig für die Immunregulation
Epigenetischer Status · microRNA

miR-155 · Einfluss auf die FTO-Regulation und die Fettgewebsbildung

Neben weißem Fettgewebe verfügt der Körper auch über braunes bzw. beiges Fettgewebe. Dieses verbraucht mehr Energie, da es sie als Wärme abgibt, und trägt so zum Gesamtenergieverbrauch bei. Diese miRNA ist daran beteiligt, ob aus weißem Fettgewebe vermehrt braunes bzw. beiges Fettgewebe entsteht. Zusätzlich wirkt sie auf die Regulation des FTO-Gens, das ebenfalls die Fettgewebsentwicklung beeinflusst. Ein höherer Wert kann darauf hindeuten, dass diese Umwandlung begünstigt und ein ungünstiger Einfluss von FTO-Varianten abgeschwächt wird. Regelmäßige Bewegung kann sich zusätzlich positiv auswirken.
8 / 9
Ihr Wert (9 = optimal, 1 = außerhalb)
↗
Im optimalen Bereich
Ampel-Skala (1 rot links → 9 grün rechts · höher ist besser)
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8 / 9
Ihr Wert liegt im optimalen Bereich. Ein aktiver Lebensstil sowie Sport, Fasten und Kältereize halten diesen Status und wirken sich weiterhin günstig auf den FTO-Effekt sowie die Bildung von braunem bzw. beigem Fettgewebe aus.
Ihre Intervention
Regelmäßige Bewegung — 150 Min./Woche Kann genetisch bedingte Effekte nachweislich abschwächen
Kältereize kalte Duschen, Eisbaden, kühle Räume regelmäßig, kurz Aktiviert braunes bzw. beiges Fettgewebe
Fasten-Phasen verlängerte nächtliche Essenspause individuell, nach Rücksprache Unterstützt die Aktivierung von braunem Fettgewebe
Quercetin Zwiebeln, Knoblauch, Kapern, Schnittlauch täglich Zwiebeln nach dem Schneiden 10 Min. stehen lassen erhöht den Gehalt
Alle genetischen Auswertungen

Alle Werte – Genetik

Hier finden Sie Metabotyp, Sporttyp und die Einstufung jeder genetischen Auswertung sowie jeder einzelnen Genvariante. Ihre epigenetischen Werte stehen im Reiter „Übersicht".

Ihr Metabotyp
Balancierter Typ
Ihr Sporttyp
Ausdauertyp

Genetische Auswertungen

Gewichtsverlust durch Sport (FTO rs1121980) Ungünstig
Adipositas-Risiko Mittel
Diabetes-Risiko Mittel
Heißhungerattacken Mittel
Gestörte Hunger-/Sättigungsregulation Mittel
Schwierigkeiten beim Gewichtsverlust Ungünstig
Schwierigkeiten, das Gewicht zu halten Mittel
Vitamin D Mittel
Folat Mittel
B-Vitamine Mittel
Blutfette & Fettsäurestoffwechsel Ungünstig
Omega-3-Versorgung Ungünstig
Salzsensitivität Günstig
Hautentzündung (IL-6) Mittel
Hautfeuchtigkeit (AQP3) Günstig
Antioxidative Kapazität Ungünstig
Oxidativer Zellschutz (SOD2) Günstig
Hautelastizität & Wundheilung (COL3A1) Mittel
Genetische Grundlage

Alle analysierten Gene

Gen Ihr Genotyp Was das Gen macht
FADS1 rs174547 C/C(homozygot)
Ungünstig
Steuert die Umwandlung pflanzlicher Omega-3/Omega-6-Vorstufen in die aktiven, langkettigen Fettsäuren.
PLIN1 rs894160 C/T(heterozygot)
Mittel
Umhüllt Fetttröpfchen in Fettzellen und reguliert deren Auf- und Abbau (Fettmobilisierung).
ADRB3 rs4994 A/G(heterozygot)
Mittel
Reguliert die Fettverbrennung in Fettzellen und die Verwertung von Depotfett.
MC4R rs17782313 C/C(homozygot)
Ungünstig
Zentral an der Steuerung von Appetit-, Hunger- und Sättigungssignalen im Gehirn beteiligt.
FTO rs1121980 G/G(homozygot)
Ungünstig
Beeinflusst Körpergewicht und Taillenumfang; das A-Allel spricht statistisch stärker auf körperliche Aktivität an.
FTO rs9939609 T/T(homozygot)
Günstig
Beeinflusst BMI, Körperfettmasse und Taillenumfang, besonders bei hoher Zufuhr gesättigter Fettsäuren.
PPARG rs1801282 C/C(homozygot)
Günstig
Reguliert Fettzellbildung, -speicherung und Insulinsensitivität; beeinflusst Appetit und Sättigung.
APOA5 rs662799 G/G(homozygot)
Ungünstig
Reguliert den Abbau von Triglyceriden im Blut und beeinflusst die Blutfettwerte.
TCF7L2 rs7903146 C/C(homozygot)
Günstig
Beeinflusst die Insulinausschüttung nach kohlenhydratreichen Mahlzeiten.
TFAP2B rs987237 A/A(homozygot)
Ungünstig
An der Regulation des Körpergewichts und der Fettverteilung beteiligt.
LPL rs1121923 A/A(homozygot)
Ungünstig
Baut Fette aus dem Blut ab; beeinflusst HDL-Cholesterin und die Blutfettwerte.
IL-6 rs1800795 C/G(heterozygot)
Mittel
Zentraler Botenstoff der Entzündungsregulation; beeinflusst Blutfette, Appetit und Hautelastizität.
SLC6A14 rs2011198 A/A(homozygot)
Günstig
Transportiert Aminosäuren; beeinflusst Appetit, Sättigung und Serotoninversorgung.
LEPR rs9436740 T/T(homozygot)
Ungünstig
Vermittelt das Sättigungssignal des Hormons Leptin.
GC rs2282679 G/T(heterozygot)
Mittel
Beeinflusst den Transport von Vitamin D im Blut.
ACE rs4341 C/C(homozygot)
ohne Wertung
Teil des Renin-Angiotensin-Systems; beeinflusst Ausdauer-/Kraftveranlagung und Salzsensitivität.
ACTN3 rs1815739 T/T(homozygot)
ohne Wertung
Beeinflusst die Muskelfaser-Zusammensetzung (schnelle vs. langsame Fasern).
AQP3 rs17553719 T/T(homozygot)
Günstig
Beeinflusst den Feuchtigkeitstransport in der Haut (Hauttrockenheit).
rs1800566 A/A(homozygot)
Ungünstig
Trägt zur antioxidativen Kapazität der Zellen bei.
SOD2 rs4880 G/G(homozygot)
Günstig
Wichtiges antioxidatives Enzym, schützt Zellen vor oxidativem Stress.
MTHFR rs1801133 A/G(heterozygot)
Mittel
Schlüsselenzym im Folat- und Methylierungsstoffwechsel; beeinflusst den Homocysteinspiegel.
COL3A1 rs1801184 C/T(heterozygot)
Mittel
Steuert Bildung und Struktur von Kollagen Typ III – relevant für Hautelastizität, Gewebestabilität und Wundheilung.
Standortbestimmung

Ernährungs- & Lebensgewohnheiten

Das Radar zeigt, wie nah Ihre aktuellen Gewohnheiten an wissenschaftlichen Referenzwerten liegen.

Gemüse Obst Flüssigkeit Alltagsbewegung Sport Tabak Stressempfinden Snacks Alkohol Fermentiertes Omega-3 Ballaststoffe Fleisch 0246810
Ihr Ergebnis

So lesen Sie das Radar: Je weiter außen ein Faktor liegt, desto günstiger ist der berechnete Wert. Der Maximalwert pro Faktor beträgt 10. Die Darstellung ergänzt die Laborergebnisse um ausgewählte Lebensstilfaktoren und ist keine individuelle Diagnose.

Bei Erkrankungen oder besonderen Lebensphasen größere Ernährungsänderungen bitte ärztlich begleiten.

Die beiden folgenden Werte fassen die Radar-Faktoren in zwei Gruppen zusammen: Ernährung (7 Faktoren) und Lebensstil (6 Faktoren). Jeder Wert gibt an, wie viel Prozent der in der jeweiligen Gruppe maximal erreichbaren Punktzahl erreicht wurden (100 % = Maximalwert 10 auf allen Faktoren der Gruppe).

Ernährung

64 %
Mittlerer Bewertungsbereich

Ihr Ernährungs-Score beträgt 64 von 100 Punkten und liegt im mittleren Bewertungsbereich. In einzelnen berücksichtigten Ernährungsgewohnheiten besteht Verbesserungspotenzial.

Lebensstil

67 %
Mittlerer Bewertungsbereich

Ihr Lebensstil-Score beträgt 67 von 100 Punkten und liegt im mittleren Bewertungsbereich. In einzelnen berücksichtigten Lebensstilfaktoren besteht Verbesserungspotenzial.

Alle Empfehlungen auf einen Blick

Ihre Interventionen im Überblick

Diese Übersicht fasst die konkreten Interventionen aus Ihren Einzelergebnissen zusammen und zeigt zusätzlich, welcher Marker der jeweiligen Empfehlung zugrunde liegt.

Wirkstoff Aus Marker Lebensmittelquelle Menge Hinweis
EPA & DHA direkt Blutfette & FettsäurestoffwechselOmega-3-Versorgung fetter Seefisch (Lachs, Makrele, Hering); alternativ Algenöl 2x/Woche Fisch oder täglich Algenöl Umgeht die eingeschränkte FADS1-Umwandlung
Pflanzliche Omega-3-Quellen Blutfette & FettsäurestoffwechselOmega-3-Versorgung Leinöl, Walnüsse, Chiasamen zusätzlich, nicht als einzige Quelle Werden nur teilweise in die aktiven Formen EPA und DHA umgewandelt
Ausdaueranteil Gewichtsverlust durch Sport (FTO rs1121980) Radfahren, Laufen, Schwimmen 2–3×/Woche Verbessert Sauerstoffversorgung und Grundlagenausdauer
Ausreichend Schlaf Schwierigkeiten beim Gewichtsverlust — 7–9 Std./Nacht Schlafmangel senkt die Leptinsensitivität zusätzlich
Ernährung & Sport kombinieren Gewichtsverlust durch Sport (FTO rs1121980) siehe Metabotyp-Empfehlung individuell Zusätzlich zu Ausdauer und Krafttraining ist Ernährung ein wirksamer Hebel zur Gewichtsabnahme
Kombiniertes Training Schwierigkeiten beim Gewichtsverlust Ausdauer + Kraft 2–3×/Woche Fördert die Fettmobilisierung über PLIN1
Kraftanteil Schwierigkeiten beim Gewichtsverlust Ganzkörper-Krafttraining 2×/Woche Erhält Muskelmasse und unterstützt die Stoffwechselaktivität
Methionin LINE-1 Paranüsse, Sesam, Soja, Erbsen, grünes Blattgemüse täglich Direkter Einfluss auf die Methylgruppen-Donatoren
Omega-6 begrenzen Omega-3-Versorgung Sonnenblumen-, Distel- und Maiskeimöl sparsam einsetzen im Alltag Ein günstiges Omega-6-zu-Omega-3-Verhältnis verbessert die Verwertung
Ungesättigte Fette Blutfette & Fettsäurestoffwechsel Olivenöl, Nüsse, Avocado täglich Unterstützt ein günstiges Blutfettprofil
Zucker & Weißmehl reduzieren Blutfette & Fettsäurestoffwechsel Durch Vollkorn ersetzen im Alltag Wirkt erhöhten Triglyceriden (APOA5) entgegen
Ballaststoffe LINE-1Adipositas-RisikoGestörte Hunger-/Sättigungsregulation Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse mind. 30 g/Tag Verlängert die Sättigung, stabilisiert den Blutzucker
Antioxidantien Antioxidative KapazitätHautentzündung (IL-6)Hautelastizität & Wundheilung (COL3A1)Oxidativer Zellschutz (SOD2) Beeren, buntes Gemüse, grüner Tee täglich Unterstützt die zelluläre Abwehr freier Radikale
Folat LINE-1miR-21 grünes Blattgemüse, Tomate, Hülsenfrüchte, Nüsse, Sprossen täglich Bei Bedarf 2 Monate als Methylfolat (5-MTHF) supplementieren
Vitamin B12 (Cobalamin) LINE-1B-Vitamine Eier, Käse, Fisch, Milchprodukte, fermentierte Lebensmittel; vegan gezielt supplementieren täglich Notwendig für die Regeneration von aktivem Folat
Vitamin B2 (Riboflavin) LINE-1B-Vitamine Eier, Milchprodukte, Vollkorn täglich Direkter Kofaktor des MTHFR-Enzyms und der Methylierung
Vitamin B6 (Pyridoxin) LINE-1B-Vitamine Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Bananen täglich Wichtig für den Aminosäure- und Homocysteinstoffwechsel
Protein pro Mahlzeit Adipositas-RisikoHeißhungerattacken Eier, Hülsenfrüchte, Fisch, Fleisch, Tofu 20–30 g/Mahlzeit Stärkstes bekanntes Sättigungssignal
Vitamin D Vitamin DmiR-21 fetter Fisch, Eier; Sonnenlicht (15–20 Min./Tag) regelmäßig, Spiegel prüfen Bei eingeschränktem Transport lohnt sich eine Kontrolle, v. a. im Winter; wichtig für die Immunregulation
Regelmäßige Bewegung Adipositas-RisikoSchwierigkeiten, das Gewicht zu haltenmiR-155 — 150 Min./Woche Kann genetisch bedingte Effekte nachweislich abschwächen
Aktives Folat (5-MTHF) Folat-SNP ggf. als Nahrungsergänzung nach ärztlicher Abstimmung Umgeht die eingeschränkte MTHFR-Umwandlung direkt
Bewegung nach dem Essen Diabetes-Risiko kurzer Spaziergang 10–15 Min. Verbessert die Insulinsensitivität messbar
Langsames, achtsames Essen Gestörte Hunger-/Sättigungsregulation — mind. 20 Min./Mahlzeit Gibt dem verzögerten Sättigungssignal Zeit
Lycopin miR-21 Tomaten, Melone, Karotten, Papaya täglich Carotinoid mit antioxidativer Wirkung
Niedriger glykämischer Index Diabetes-Risiko Vollkorn, Hülsenfrüchte, Gemüse bei jeder Hauptmahlzeit Vermeidet starke Blutzuckerspitzen
Omega-3-Fettsäuren Hautentzündung (IL-6) Lachs, Leinsamen, Walnüsse 2×/Woche Fisch Unterstützt die Hautbarriere und wirkt IL-6-bedingter Entzündung entgegen
Regelmäßige Mahlzeiten Heißhungerattacken — 3 feste Zeiten/Tag Reduziert Blutzuckerschwankungen, die Heißhunger begünstigen
Stabile Mahlzeitenzeiten Schwierigkeiten, das Gewicht zu halten — täglich gleiche Zeiten Unterstützt die hormonelle Rhythmik
Vitamin C Hautelastizität & Wundheilung (COL3A1) Paprika, Zitrusfrüchte, Sanddorn, Beeren, Brokkoli täglich Essenzieller Kofaktor der Kollagensynthese
Vitamin E miR-21 Weizenkeimöl, Nüsse, Spinat, Brokkoli täglich Antioxidativ, schützt die Zellmembranen
Vitamin K2 Vitamin D fermentierte Lebensmittel, Eigelb, Hartkäse täglich Unterstützt die Wirkung von Vitamin D im Knochen- und Gefäßstoffwechsel
Zink miR-21 Kürbiskerne, Haferflocken, Linsen, Käse täglich Bei guter Zinkversorgung steigt dieser Wert – er unterstützt Wundheilung und Bindegewebsaufbau.
Resveratrol miR-21TNF-α Traubenschalen, Himbeerkerne, Heidelbeeren, Erdnüsse 1 Portion Beeren/Tag Reguliert Immunzellen, hemmt den NF-κB-Signalweg
Ausreichend trinken SalzsensitivitätHautfeuchtigkeit (AQP3) Wasser, ungesüßter Tee mind. 1,5–2 l/Tag Unterstützt die Ausscheidung von Natrium über die Nieren und die Aquaporin-vermittelte Feuchtigkeitsregulation
Quercetin TNF-αmiR-155 Zwiebeln, Knoblauch, Kapern, Schnittlauch täglich Zwiebeln nach dem Schneiden 10 Min. stehen lassen erhöht den Gehalt
Curcumin TNF-α Kurkuma mit schwarzem Pfeffer 1 TL täglich Hemmt DNA-Methyltransferasen, stark entzündungshemmend
Fasten-Phasen miR-155 verlängerte nächtliche Essenspause individuell, nach Rücksprache Unterstützt die Aktivierung von braunem Fettgewebe
Kalium aus Gemüse & Obst Salzsensitivität Bananen, Kartoffeln, grünes Gemüse täglich Wirkt salzbedingten Wassereinlagerungen entgegen
Kältereize miR-155 kalte Duschen, Eisbaden, kühle Räume regelmäßig, kurz Aktiviert braunes bzw. beiges Fettgewebe
Phloretin TNF-α Äpfel, Birnen, Erdbeeren täglich Reguliert IL-6/-8 und TNF-α über epigenetische Mechanismen
Salzzufuhr im Blick behalten Salzsensitivität verarbeitete Lebensmittel, Fertigprodukte max. 6 g Salz/Tag Reduziert Wassereinlagerungen und Blutdruckschwankungen
Sulforaphan TNF-α Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl, Kohlrabi, Kresse 3–4×/Woche Antimikrobiell, entzündungshemmend, antioxidativ
Erhöhter Handlungsbedarf Moderater Handlungsbedarf Günstiger Bereich Ohne Ampelwertung
Die Liste ist nach Dringlichkeit sortiert: rote Marker oben, dann gelb, dann grün. Nahrungsergänzungsmittel bitte individuell und in fachlicher Abstimmung prüfen. Diese Übersicht ersetzt keine ärztliche Beratung.
Verlauf & Zielszenario

Ihre beeinflussbaren Werte im Verlauf

Nur die epigenetischen Werte verändern sich über die Zeit, während die Gene gleich bleiben. Die bisherigen Messungen sind in den Diagrammen als durchgehender, dunkler Strang dargestellt. Ab der letzten Messung zeigt die grüne Linie Ihr Zielszenario bei konsequenter Umsetzung der Empfehlungen. Sie dienen der Verlaufsdarstellung und stellen keine Prognose dar.

LINE-1

DNA-Stabilität · Marker für die globale DNA-Regulation. Höher (Richtung 9) ist besser.

9 7 5 3 108.04.2026gemessen08.07.2026gemessen08.10.2026Zielszenario 4 1 2

TNF-α

Entzündungsregulation · DNA-Methylierung der TNF-α-Genregion. Höher (Richtung 9) ist besser.

9 7 5 3 108.04.2026gemessen08.07.2026gemessen08.10.2026Zielszenario 8 5 7

miR-21

Entzündungs- und Mikronährstoff-assoziierte miRNA. Höher (Richtung 9) ist besser.

9 7 5 3 108.04.2026gemessen08.07.2026gemessen08.10.2026Zielszenario 6 3 4

miR-155

Einfluss auf die FTO-Regulation und die Fettgewebsbildung. Höher (Richtung 9) ist besser.

9 7 5 3 108.04.2026gemessen08.07.2026gemessen08.10.2026Zielszenario 9 7 8
Gemessener Verlauf Zielszenario (mit Intervention, 3 Monate)
Hinweis: Genetische Auswertungen erscheinen hier nicht, da Genotypen unveränderlich sind.
Das Prinzip

Wie Sie diesen Befund lesen

Dieser Report kombiniert zwei Ebenen: Ihre Genetik (angeboren, unveränderlich) und Ihre Epigenetik (durch Lebensstil beeinflussbar). Hier erklären wir beide Ebenen und wie die Skalen zu lesen sind.

Zelle

Ihr Stoffwechsel ist keine einzelne Größe. Er entsteht aus dem Zusammenspiel Ihrer angeborenen Veranlagung – etwa für Appetitregulation, Fett- und Zuckerstoffwechsel – und der aktuellen Aktivität dieser Gene.

Wir analysieren 22 Genvarianten (SNPs) und 4 epigenetische Werte – zwei Methylierungs- und zwei microRNA-Marker – aus wenigen Tropfen Blut. So verbinden wir Ihre angeborene Veranlagung mit dem, was Sie aktuell beeinflussen können.

Ebene 1 · Genetik

Ihre Gene: Was wird gemessen?

Ihre Gene bilden den Bauplan Ihres Stoffwechsels. Sie beeinflussen zum Beispiel, wie effizient Sie Kohlenhydrate, Fette und Proteine verwerten, wie Ihr Appetit reguliert wird und wie Ihr Körper mit Vitaminen und Salz umgeht. Diese Veranlagungen sind angeboren und bleiben ein Leben lang gleich.

SNP

Eine einzelne, gut untersuchte Abweichung an einer bestimmten Stelle Ihrer DNA – sie macht mit aus, was Ihren Code an dieser Position individuell prägt.

3 Ausprägungen

Pro SNP sind drei Genotypen möglich – ohne Zwischenstufen. Ein Teil davon wird als günstig, mittel oder ungünstig eingestuft, andere beschreiben lediglich eine Veranlagung ohne Bewertung.

Ihr Profil

Mehrere SNPs zusammen ergeben Ihren Metabotyp und die weiteren Auswertungen in diesem Report.

Ebene 2 · Epigenetik

Ihre 4 epigenetischen Werte

Epigenetische Marker zeigen nicht, welche Gene Sie besitzen, sondern wie aktiv diese gerade sind. Beeinflusst wird diese Aktivität unter anderem durch Ernährung, Bewegung, Schlaf und Stress – anders als Ihre Gene selbst sind diese Werte daher veränderbar. Gemessen werden zwei Methylierungs- und zwei microRNA-Werte:

Wert Ebene Was er zeigt
LINE-1 Methylierung LINE-1-Elemente machen rund 20 % des menschlichen Genoms aus. Ihre Methylierung gilt als Marker für die globale DNA-Regulation und -Stabilität.
TNF-α
Entzündungsregulation
Methylierung DNA-Methylierung der TNF-α-Genregion – ein Hinweis auf die Regulation dieses Gens, nicht der akute Entzündungswert im Blut.
miR-21 microRNA Entzündungs- und Mikronährstoff-assoziierte microRNA; Biomarker für das Stoffwechselgeschehen.
miR-155 microRNA Zentraler Regulator von Immun- und Entzündungsantworten; beeinflusst die Bildung von energieverbrauchendem braunem/beigem Fettgewebe.
Weil diese Werte beeinflussbar sind, zeigt der Reiter „Verlauf" ihre Entwicklung über die Zeit samt Zielszenario.
Orientierung

Wie lese ich die Skalen?

Genetische Auswertungen · drei Einstufungen

Hier gibt es keine Skala. Ein Teil der Varianten wird als günstig, mittel oder ungünstig eingestuft, andere beschreiben lediglich eine Veranlagung ohne Bewertung. Fasst eine Auswertung mehrere bewertete Gene zusammen, zählt jede günstige Variante 2 Punkte, jede Mischform 1 Punkt und jede ungünstige Variante 0 Punkte – der Durchschnitt ergibt wieder eine der drei Einstufungen.

Ungünstig
erhöhter Unterstützungsbedarf
Mittel
moderater Unterstützungsbedarf
Günstig
gut unterstützt

Epigenetische Werte · 1–9

Die Level-Skala läuft von 1 rot links → 9 grün rechts: 1–3 rot (außerhalb des optimalen Bereichs), 4–6 gelb (moderat), 7–9 grün (optimal). Höher ist besser.

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