Personalisierte AnalyseStress Monitor Panel
Stress Monitor
Auf einen Blick

Stress-Ergebnisse im Überblick

Diese Übersicht fasst Ihre zentralen Stress-Ergebnisse zusammen. Grün steht für günstige Werte, Gelb weist auf Optimierungsbedarf hin und Rot kennzeichnet einen erhöhten Handlungsbedarf. Die Priorisierung Ihrer Interventionen finden Sie im Abschnitt Interventionen.

Physiologische Stressbelastung · Akute & chronische Belastung
Ihr Körper zeigt eine stabile Stressregulation.
3 / 9
geringe Stressbelastungerhöhte Stressbelastungausgeprägte Stressbelastung
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Risiko langfristiger Stressfolgen · Langfristige Regulation
Erhöhtes Risiko – präventives Handeln empfohlen
6 / 9
niedriges Risikomittleres Risikohohes Risiko
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Ihre Auswertungen

Physiologische Stressbelastung & Risiko langfristiger Stressfolgen

Zwei Auswertungen: die physiologische Stressbelastung und das Risiko langfristiger Stressfolgen. Die zugehörigen microRNA-Einzelwerte finden Sie in der jeweiligen Karte.

Akute & chronische Belastung

Physiologische Stressbelastung

Ihr Marker für das physiologische Stresslevel setzt sich aus den Indikatoren für akuten und chronischen Stress (let-7a-5p, let-7g-5p) zusammen. Er gibt Aufschluss darüber, wo Ihre aktuelle Stressreaktion auf der Skala zwischen geringer Stressbelastung und chronischer Stressbelastung einzuordnen ist.
3 / 9
Physiologische Stressbelastung
↘
Ihr Körper zeigt eine stabile Stressregulation.
Stress-Level (1 = geringe Belastung, 9 = ausgeprägte Belastung)
geringe Stressbelastungerhöhte Stressbelastungausgeprägte Stressbelastung
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Ihr Wert liegt im günstigen Bereich und spricht für eine ausgewogene Stressregulation. Die Bewertung erfolgt stets im Kontext Ihrer weiteren Marker.

Dieser Score wird aus den folgenden microRNAs berechnet. Die passenden Interventionen finden Sie im Reiter „Interventionen".

Basierend auf diesen microRNAs
let-7a-5p – Akuter Stress Indikator 3 / 9
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let-7g-5p – Chronischer Stress Indikator 6 / 9
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Langfristige Regulation

Risiko langfristiger Stressfolgen

Dieser Marker wird aus fünf microRNAs berechnet: dem Serotonin-regulierenden Indikator, dem neuronalen Indikator, dem immunaktivierenden Indikator, dem Zellschutz-Indikator und dem Indikator für chronischen Stress (miR-16-5p, miR-15a-5p, miR-106b-5p, miR-21-5p, let-7g-5p). Er beschreibt das Risiko, dass eine anhaltende Stressbelastung langfristig zur Entwicklung stressassoziierter Erkrankungen beitragen kann.
6 / 9
Risiko langfristiger Stressfolgen
↘
Erhöhtes Risiko – präventives Handeln empfohlen
Risiko-Level (1 = niedriges Risiko, 9 = hohes Risiko)
niedriges Risikomittleres Risikohohes Risiko
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Die Auswertung zeigt derzeit keine akute stressbedingte Überbelastung. Es bestehen jedoch Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für stressbedingte Folgeerkrankungen. Eine frühzeitige Umsetzung geeigneter Maßnahmen kann dazu beitragen, einer weiteren Belastung entgegenzuwirken. Die Bewertung erfolgt stets im Kontext Ihrer weiteren Marker.

Dieser Score wird aus den folgenden microRNAs berechnet. Die passenden Interventionen finden Sie im Reiter „Interventionen".

Basierend auf diesen microRNAs
miR-16-5p – Serotonin regulierender Indikator 4 / 9
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miR-15a-5p – Neuronaler Indikator 5 / 9
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miR-106b-5p – Immunsignal aktivierender Indikator 7 / 9
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miR-21-5p – Zellschutz Indikator 2 / 9
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let-7g-5p – Chronischer Stress Indikator 6 / 9
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Standortbestimmung

Ernährungs- & Lebensgewohnheiten

Das Radar zeigt, wie nah Ihre aktuellen Gewohnheiten an wissenschaftlichen Referenzwerten liegen.

Gemüse Obst Flüssigkeit Alltagsbewegung Sport Tabak Stressempfinden Snacks Alkohol Fermentiertes Omega-3 Ballaststoffe Fleisch 0246810
Ihr Ergebnis

So lesen Sie das Radar: Je weiter außen ein Faktor liegt, desto günstiger ist der berechnete Wert. Der Maximalwert pro Faktor beträgt 10. Die Darstellung ergänzt die Laborergebnisse um ausgewählte Lebensstilfaktoren und ist keine individuelle Diagnose.

Die beiden folgenden Werte fassen die Radar-Faktoren in zwei Gruppen zusammen: Ernährung (7 Faktoren) und Lebensstil (6 Faktoren). Jeder Wert gibt an, wie viel Prozent der in der jeweiligen Gruppe maximal erreichbaren Punktzahl erreicht wurden (100 % = Maximalwert 10 auf allen Faktoren der Gruppe).

Ernährung

64 %
Mittlerer Bewertungsbereich

Ihr Ernährungs-Score beträgt 64 von 100 Punkten und liegt im mittleren Bewertungsbereich. In einzelnen berücksichtigten Ernährungsgewohnheiten besteht Verbesserungspotenzial.

Lebensstil

67 %
Mittlerer Bewertungsbereich

Ihr Lebensstil-Score beträgt 67 von 100 Punkten und liegt im mittleren Bewertungsbereich. In einzelnen berücksichtigten Lebensstilfaktoren besteht Verbesserungspotenzial.

Alle Empfehlungen auf einen Blick

Ihre Interventionen im Überblick

Diese Übersicht zeigt alle für den Stressbericht relevanten Interventionen. Zuerst erscheinen Interventionen, zu denen mehr ungünstige beitragende Marker-Ergebnisse vorliegen; bei gleicher Anzahl entscheidet die Zahl der Marker-Ergebnisse im mittleren Bereich. Günstige Ergebnisse bleiben zur Einordnung sichtbar, erhöhen den Handlungsbedarf jedoch nicht. Zu jeder Intervention werden die beitragenden Marker und deren Bewertung angezeigt. Nahrungsergänzungsmittel sollten individuell und in fachlicher Abstimmung geprüft werden. Diese Übersicht ersetzt keine ärztliche Beratung.

Priorität Wirkstoff Beeinflusste miRNAs Lebensmittelquelle Menge Hinweis
Berberin miR-106b-5p 7 Berberitzenwurzelrinde, Orangenwurzel max. 500 mg/Tag Als Tee aus der ayurvedischen Medizin bekannt
Resveratrol miR-106b-5p 7let-7g-5p 6miR-15a-5p 5 Traubenschalen, Himbeeren, Preiselbeeren, Erdbeeren 150 mg/Tag Über die Ernährung allein schwer in dieser Menge erreichbar
Omega-3 (PUFAs) miR-106b-5p 7miR-21-5p 2 Fetter Fisch, Walnüsse, Algen, Raps- und Leinöl 250–500 mg/Tag Omega-3 Fettsäuren sind wichtig für Herz, Gehirn und wirken entzündungshemmend. Optimalerweise erreicht man ein Verhältnis von 5:1 zwischen Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren
Butyrat miR-106b-5p 7let-7a-5p 3miR-21-5p 2 Pektin (Apfel, Hagebutte), Inulin (Chicorée, Artischocke) mind. 30 g/Tag Entsteht bei Fermentation präbiotischer Ballaststoffe im Darm
EGCG (Grüner Tee) let-7g-5p 6miR-15a-5p 5 Weißer oder grüner Tee (unfermentiert) max. 800 mg/Tag Piperin, Vitamin C und Fischöl verbessern die Bioverfügbarkeit
Folat miR-16-5p 4 Grünes Blattgemüse, Spinat, Grünkohl, Brokkoli 300 µg/Tag Rauchen reduziert die Aufnahme
Oleuropein let-7g-5p 6 Oliven, Olivenblatt, Arganöl 100 mg/Tag Blätter 3000-fach konzentrierter, aber sehr bitter
Quercetin let-7g-5p 6 Zwiebel, Kapern, Liebstöckel, Schnittlauch mind. 200 mg/Tag Hitzeempfindlich – roh oder schonend zubereiten
Curcumin miR-21-5p 2 Curcuma max. 300 mg/Tag Bei Schwangerschaft/Gallensteinen ärztlich abklären
Gingerol miR-21-5p 2 Ingwerwurzel max. 5 g/Tag In der Schwangerschaft nur nach Rücksprache
Sulforaphan miR-21-5p 2 Kreuzblütler, Kohl, Brokkoli(-sprossen) 25 mg/Tag Am besten roh oder kurz gedünstet genießen
Lesehilfe: Der farbige Punkt in der Spalte Priorität zeigt die Kategorie der Intervention (Rot: mindestens ein ungünstiges Marker-Ergebnis; Gelb: mindestens ein Ergebnis im mittleren Bereich; Grün: ausschließlich günstige Ergebnisse); die Position in der Liste zeigt die Rangfolge – Zahlenwerte gibt es dafür nicht. Die Zahl im Marker-Chip ist Ihr aktuelles Stress-Level (1–9, niedriger = günstiger) für diesen Marker: Grün = günstiger Bereich, Gelb = Übergangsbereich, Rot = ungünstiger Bereich.
Verlauf

Stressindizes im Verlauf

Die Diagramme zeigen die aktuell gemessenen Stressindizes und – sofern vorhanden – Ergebnisse früherer kompatibler Stressauswertungen. Sie dienen der Verlaufsdarstellung und stellen keine Prognose dar. Niedriger ist besser: 1 steht für das günstigste Stress-Level.

Je Auswertung

Verlauf mit Verbesserungspotenzial bis zur nächsten Messung

Physiologische Stressbelastung

5 4 3 3 215.03.2026gemessen15.06.2026gemessen15.08.2026Ziel · 2 Mon. 2,70 4 3

Risiko langfristiger Stressfolgen

8 7 6 5 415.03.2026gemessen15.06.2026gemessen15.08.2026Ziel · 2 Mon. 5,40 7 6
Gemessener Verlauf Zielszenario (mit Intervention, 2 Monate)
Hinweis: Der Strang zeigt Ihre tatsächlichen Messungen (letzter Punkt = 15.06.2026). Die gestrichelte grüne Linie ist ein modellhaftes Zielszenario, keine Prognose.
Stress Monitor Panel

Ihre Stress-Regulation. Nicht Ihr Stresslevel.

Wir messen nicht Stress an sich – sondern wie gut Ihr Körper lernt, ihn zu regulieren. Ein paar Tropfen Blut geben Einblick in die zelluläre Steuerung Ihrer Stressantwort.

Zelle

Stress ist keine einzelne Größe. Er ist ein Netzwerk aus neuroendokrinen, immunologischen und metabolischen Prozessen – gesteuert u. a. über die HPA-Achse, entzündliche Signalwege und mitochondriale Anpassungen.

Wir analysieren 6 microRNAs – kleine, nichtkodierende RNA-Moleküle, die entscheiden, welche Gene unter Stressbedingungen tatsächlich abgelesen werden. Genau diese Regulationsebene bleibt bei den meisten Stressanalysen unberücksichtigt.

Drei Ebenen der Auswertung

Akut & chronisch

Wie Ihre Stressreaktion aktuell verläuft und ob sich eine dauerhafte Belastung abzeichnet.

Regulation

Wie gut Ihr Körper Stresssignale auf zellulärer Ebene ausgleicht und reguliert.

Spätfolgen

Wie hoch das Risiko ist, dass sich anhaltender Stress in stressbedingten Erkrankungen niederschlägt.

Was sind microRNAs – und warum über Ernährung steuerbar?

microRNAs sind Regulatoren der Genaktivität: Sie steuern, wie stark einzelne Gene abgelesen werden. Mehrere von ihnen sind direkt in Stressantworten eingebunden, auf neuronaler wie immunologischer Ebene. Anders als das feste Erbgut sind ihre Muster dynamisch und verändern sich mit Schlaf, Belastung und Ernährung. Viele Pflanzenstoffe wirken gezielt auf einzelne dieser miRNAs – deshalb lässt sich die Regulation über die Ernährung unterstützen. Der Reiter Interventionen übersetzt Ihre Werte in konkrete Empfehlungen.

1

Messen

Trockenblutkarte → 6 microRNAs im Labor, normalisiert auf das Referenzgen miR-24-3p. Kein Nüchtern-Status nötig.

2

Auswerten

Zwei Auswertungen auf der 1–9-Skala: physiologische Stressbelastung und Risiko langfristiger Stressfolgen.

3

Regulieren

Gezielte Pflanzenstoff-Empfehlungen und Verlaufskontrolle über die Zeit.

Skalen-Logik: Alle Werte werden als Stress-Level auf der 1–9-Skala dargestellt: 1 = geringe Belastung (günstig), 9 = hohe Belastung (ungünstig). Grün = günstig/gut reguliert, gelb = Handlungsbedarf, rot = dringender Handlungsbedarf. Grundlage sind ΔCt-Werte, normalisiert auf miR-24-3p.