Übersicht
Ihre zentralen Stress-Ergebnisse zusammengefasst. Grün bedeutet, dass alles im günstigen Bereich liegt. Bei Gelb sollten Sie aktiv werden, bei Rot besteht dringender Handlungsbedarf. Die Spalte Priorität gewichtet jeden Wirkstoff danach, wie viele und wie dringende Marker er beeinflusst: pro Marker 3 Punkte bei Rot, 2 bei Gelb, 1 bei Grün. Die Liste ist nach dieser Punktzahl sortiert – oben stehen die Wirkstoffe mit dem größten Hebel.
Ihre Stress-Regulation. Nicht Ihr Stresslevel.
Wir messen nicht Stress an sich – sondern wie gut Ihr Körper lernt, ihn zu regulieren. Ein paar Tropfen Blut geben Einblick in die zelluläre Steuerung Ihrer Stressantwort.
Stress ist keine einzelne Größe. Er ist ein Netzwerk aus neuroendokrinen, immunologischen und metabolischen Prozessen – gesteuert u. a. über die HPA-Achse, entzündliche Signalwege und mitochondriale Anpassungen.
Wir analysieren 6 microRNAs – kleine, nichtkodierende RNA-Moleküle, die entscheiden, welche Gene unter Stressbedingungen tatsächlich abgelesen werden. Genau diese Regulationsebene bleibt bei den meisten Stressanalysen unberücksichtigt.
Drei Ebenen der Auswertung
Akut & chronisch
Wie Ihre Stressreaktion aktuell verläuft und ob sich eine dauerhafte Belastung abzeichnet.
Regulation
Wie gut Ihr Körper Stresssignale auf zellulärer Ebene ausgleicht und reguliert.
Spätfolgen
Wie hoch das Risiko ist, dass sich anhaltender Stress in stressbedingten Erkrankungen niederschlägt.
Was sind microRNAs – und warum über Ernährung steuerbar?
microRNAs sind keine zusätzlichen Marker im klassischen Sinn – sie sind Regulatoren. Mehrere von ihnen sind direkt in Stressantworten eingebunden, auf neuronaler wie immunologischer Ebene. Anders als das feste Erbgut sind ihre Muster dynamisch und verändern sich mit Schlaf, Belastung und Ernährung. Viele Pflanzenstoffe wirken gezielt auf einzelne dieser miRNAs – deshalb lässt sich die Regulation über die Ernährung unterstützen. Der Reiter Interventionen übersetzt Ihre Werte in konkrete Empfehlungen.
Messen
Trockenblutkarte → 6 microRNAs im Labor, normalisiert auf das Referenzgen miR-24-3p. Kein Nüchtern-Status nötig.
Auswerten
Zwei Auswertungen auf der 1–9-Skala: physiologisches Stresslevel und Risiko für Spätfolgen.
Regulieren
Gezielte Pflanzenstoff-Empfehlungen und Verlaufskontrolle über die Zeit.
Stresslevel & Risiko für Spätfolgen
Zwei Auswertungen, jeweils berechnet aus mehreren microRNAs. Die Einzelwerte dahinter finden Sie direkt je Karte.
Ihre Interventionen im Überblick
Manche Wirkstoffe wirken auf mehrere microRNAs gleichzeitig. Die Zahl zeigt jeweils Ihren aktuellen Wert für diesen Marker. Grün bedeutet, dass alles im günstigen Bereich liegt. Bei Gelb sollten Sie aktiv werden, bei Rot besteht dringender Handlungsbedarf. Die Spalte Priorität gewichtet jeden Wirkstoff danach, wie viele und wie dringende Marker er beeinflusst: pro Marker 3 Punkte bei Rot, 2 bei Gelb, 1 bei Grün. Die Liste ist nach dieser Punktzahl sortiert – oben stehen die Wirkstoffe mit dem größten Hebel.
| Priorität | Wirkstoff | Beeinflusste miRNAs | Lebensmittelquelle | Menge | Hinweis |
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Ihr Regulations-Verlauf – und die nächste Messung
Die bisherigen Messungen bilden einen durchgehenden Strang (dunkel). Ab der letzten Messung (15.06.2026) zeigt die grüne Linie Ihr Zielszenario bei konsequenter Umsetzung der Empfehlungen. Niedriger ist besser.