Deine Gene – dein Stoffwechseltyp

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Deine Gene – dein Stoffwechseltyp

Deine Gene – dein Stoffwechseltyp

Deine Gene - dein Stoffwechseltyp?

Die Nährstoffaufnahme hat einen Einfluss auf unsere Körperzusammensetzung, unser Gewicht und auch auf den Stoffwechsel (Metabolismus). Dieser wird außerdem noch durch eine Vielzahl an biochemischen Prozessen reguliert, die z.B. an der Energiegwinnung aus Nahrung beteiligt sind. Warum kann aber die gleiche Diät bei manchen Leuten zu Gewichtsreduktion führen, andere hingegen nehmen sogar zu?

Woman Having Diet in the Kitchen by scarletnyt from vecteezy.com

Kleine genetische Unterschiede zwischen den Menschen sorgen dafür, dass jede(r) von uns eine  individuelle Verdauung hat und das gleiche Nahrungsmittel mehr oder weniger gut verstoffwechselt wird. Manche Leute können z.B. fettige Nahrung leicht vertragen und nehmen nicht so leicht zu, während eine erhöhte Fettaufnahme bei anderen schnell zu Übergewicht führen kann. Das kann man teilweise durch bestimmte Genvarianten erklären, wie z. B. Einzelnukleotid-Polymorphismen (SNPs), bei denen nur ein Einzelbaustein im Gen verändert ist.

Eine höhere Fettaufnahme führt bei Menschen mit SNP im FTO Gen zu einem durchschnittlich um 0,4 kg/m²  erhöhtem BMI, verglichen mit Menschen ohne diese Veränderung. Varianten des Melanocortin-4-Rezeptors (MC4R), eines Gens, das Stressbotenstoffe aktiviert, wird auch mit Essgewohnheiten in Verbindung gebracht. Träger des Risiko-SNPs haben einen deutlich höheren Verzehr von verarbeiteten Lebensmitteln und erhöhtes Risiko für Übergewicht sowie Stress.

Diagram of a SNP by J Ashes from vecteezy.com

Es gibt eine Vielzahl an SNPs, die unter anderem unseren Stoffwechsel beeinflussen und so auch das Risiko für bestimmte Erkrankungen. Je nach genetischer Voraussetzung gibt es Unterschiede im Bedarf für Fett, Proteine, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe. Die SNPs können aber nur einen kleinen Teil der metabolischen Unterschiede erklären. Deswegen ist es wichtig, die epigenetischen Aspekte, wie z.B. die Regulation von Enzymen durch DNA-Methylierung oder microRNA zu berücksichtigen. Diese könnten sogar den Erfolg einer Diät vorhersagen.

Mit zunehmendem Wissen über die Wechselwirkungen zwischen unseren Genen, Ernährung und Umwelteinfüsse, ist es möglich Menschen in Stoffwechseltypen einzuteilen. Eine personalisierte Ernährungs- und Lebenstillempfehlung, zugeschnitten auf die (Epi)Genetik hilft bei der Gewichtsabnahme oder -erhaltung und kann präventiv gegen bestimmte ernährungsmitbedingte Krankheiten wirken.

Woman Doing a Balance Diet by zul fikri from vecteezy.com

 

Erfahre heute deinen Stoffwechsel-Typ mit unserem Metabolic Health Panel! Zusätzlich erfährst du welchen Sporttyp du bist und wie sich Sport auf dein Gewicht auswirkt und viel mehr.

Einfluss vom Training

Einfluss vom Training

Auswirkungen von Ausdauer- und Kraftsport auf Mitochondrien und gesundes Altern

Training verursacht bestimmte Reaktionen, die von der Trainingsart mitbestimmt werden. Ausdauertraining aktiviert Mechanismen, die wichtig für die Entstehung von neuen Mitochondrien sind und eine Rolle bei dem Energiestoffwechsel spielen. Krafttraining hingegen ist mehr an die Proteinsynthese und das Zellwachstum beteiligt.

Neuere Studienergebnisse von HealthBioCare in Kooperation mit der Universität Wien zeigen, dass die Auswirkungen vom Sport auf die Gesundheit in paar Tropfen Fingerblut messbar sind. Epigenetische Biomarker geben Aufschluss über die durch Bewegung und Ernährung induzierte Änderung im Zellinneren.

Mehr über das Thema erfahren Sie in dem Wissenschafts-Update von VEÖ (Verband der Ernährungswissenschaften Österreichs) oder in der Originalpublikation bei MDPI Sports.

Bestimmen Sie schon jetzt Ihre genetische Veranlagung für Kraft- und Ausdauersport und zusätzlich Ihre individuelle Reaktion auf Sport durch miRNA mit unserem Sport Panel.

TORRE SEMINAR / SCHWEIZ

TORRE SEMINAR / SCHWEIZ

Torre Seminar in der Schweiz

Am 28. Juni 2022 halten wir, in Edlibach in der Schweiz, im Rahmen der Torre Seminarreihe für Apotheker:innen das Modul:
Epigenetische Analysen für personalisierte Interventionen durch Apotheken und Drogerien.

KURZARTIKEL IN OM & ERNÄHRUNG

KURZARTIKEL IN OM & ERNÄHRUNG

Kurzartikel über Viren

Viren beeinträchtigen die globale Gesundheit erheblich. Die wenigen verfügbaren viriziden und antiviralen Therapien sind teuer und oft mit Nebenwirkungen verbunden. Pflanzenextrakte (Phytoceuticals) sind epigenetisch aktive antivirale Multi-Target-Verbindungen, die mehrere Schritte des viralen Lebenszyklus und Wirtsproteine beeinflussen. MicroRNAs (miRNAs) regulieren posttranskriptionell die Genexpression des Wirts und des Virus und sind für die Feinabstimmung der Genexpression verantwortlich, indem sie die Expression ihrer Ziel-Messenger-RNAs (mRNA) in Wirtszellen und Viren kontrollieren. Mehrere Pflanzeninhaltsstoffe haben sich als wirksam gegen RNA-Virusinfektionen erwiesen. Offensichtlich spielen miRNAs eine zentrale Rolle bei der Regulation der Gentranskription bei der Virusreplikation und der Immunabwehr des Wirts. Eine gesunde Ernährung kann die Expression von immunrelevanten miRNAs regulieren und so einen Einfluss auf virale Reaktionssysteme haben. Eine Intervention mit sekundären Pflanzeninhaltsstoffen (Phytoceuticals) kann diesen Effekt verstärken und die Auswirkungen der miRNA-Expressionsmuster eines ungesunden Lebensstils zum Teil umkehren.
WISSENSCHAFTLICHER ARTIKEL

WISSENSCHAFTLICHER ARTIKEL

Wissenschaftlicher Artikel: in MDPI Sports 6.Mai 2022

Gesunde Zellen und gesunde Mitochondrien sind essenziell für das allgemeine Wohlbefinden und ein langes Leben. Durch epigenetische Mechanismen kann die Zelle auf verschiedene Umweltreize reagieren, sich an neue Umstände anpassen und die mitochondrialen Funktionen regulieren.

In ihrer neuesten Studie konnte Ulrike Krammer die positiven Auswirkungen von Bewegung mit einem Tropfen Fingerblut auf epigenetische Biomarker wie microRNAs und DNA-Methylierung messen, was neue Erkenntnisse über die durch Bewegung und Ernährung induzierte mitochondriale Biogenese liefern konnte.

Lesen Sie die vollständige Veröffentlichung in der Zeitschrift Sports MDPI:

https://lnkd.in/eCNmRYhE